FWV- Strobl als gewählter Vizepräsident in der Wirtschaftskammer

FWV-Wahlziele erreicht!

Wien (OTS) Das Wahlergebnis des Freien Wirtschaftsverbandes Wien fand gestern Abend bei der konstituierenden Sitzung der Wirtschaftskammer einen erfreulichen Abschluss: Erstmals in seiner Verbandsgeschichte stellt der FWV mit LAbg. Fritz Strobl einen gewählten WK-Vizepräsidenten. "Wir hatten uns vor der Kammerwahl zum Ziel gesetzt, stärker zu werden, den Abstand gegenüber dem Wirtschaftsbund zu verringern und gleichzeitig die Freiheitlichen weit hinter uns zu lassen. Wir haben alles erreicht! Nun geht es darum, die Herausforderungen der Zukunft im Interesse der Wiener Wirtschaft gemeinsam zu bewältigen", zeigte sich Strobl nach der Präsidiumswahl über die neue Zusammensetzung in der Wirtschaftskammer optimistisch.

Wie Strobl in seiner Rede hervorhob, ginge es ihm um die gemeinsame Bewältigung der wirtschaftspolitischen Vorgaben und Aufgaben, die nur in konstruktiver Zusammenarbeit über partei-ideologische Grenzen hinweg bewältigt werden können. Wenig Sinn hätte es, statt inhaltlich zu arbeiten, mit billigen Polemiken zu operieren. An die Fraktion der Grünen Wirtschaft gewandt, meinte Strobl, dass er persönlich kein Problem habe, sich für den Aufwand seiner Arbeit und seiner Organisation zu rechtfertigen: "Jeder Schilling, den der FWV als wahlwerbende Gruppe von der Wirtschaftskammer erhalten hat, wurde für Informationen, Schulung und Unterstützung der Mitglieder in ihrem Interesse verwendet. Jede Ausgabe von uns ist dokumentiert, nachvollziehbar und auch kontrolliert worden. Wir haben nichts zu verbergen", so Strobl.

Strobl appellierte an alle Fraktion in der Wirtschaftskammer sachpolitische Themen voranzustellen: ihm gehe es ausschließlich um Inhalte und die Vermittlung von Glaubwürdigkeit durch die erbrachte Leistung für die Wiener Wirtschaft. Der Anspruch der Wirtschaftskammer, eine effiziente Interessensvertretung zu sein, werde daran gemessen, wie wirtschaftspolitische Vorgaben bewältigt und wie die tatsächliche Vertretung der Interessen aller Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer gelänge.
Niemand stellte den Reformbedarf der Wirtschaftskammer in Abrede, so Strobl, letztendlich gehe es darum, dass die Wirtschaftskammer ihre politische Rolle, ihre Durchsetzungskraft und letztendlich auch ihre Glaubwürdigkeit in Hinblick auf ihre Unternehmer in Zukunft nicht verliert. Die hervorragenden Eckdaten zur Wiener Wirtschaft bestärken Strobls Meinung einer raschen Umsetzung der gesetzten Reformvorhaben in unmittelbarer Zukunft.

Die enge Zusammenarbeit der Wirtschaftskammer mit der Stadt Wien habe eine erfreuliche Entwicklung gezeigt: die verantwortliche Budgetpolitik der letzten Jahre und die arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten seien nunmehr voll zum Tragen gekommen und sichern die Stellung Wiens als Wirtschaftsstandort. Für die Zukunft gelte es, so Strobl abschließend, im Sinne der Klein- und Mittelunternehmen auf einer breiten Basis über alle Fraktionsgrenzen hinweg, weiter zu arbeiten. (Schluss)

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