FP: Änderung des Preisauszeichnungsgesetz bringt Vorteile für KMU´s

FP-Mittelstandssprecher will doppelte Preisauszeichnung rückgängig machen

Wien, 07-06-2000 (OTS) Durch die heute im Nationalrat beschlossene Novelle des Preisauszeichnungsgesetzes, welche die Rechtsvorschriften im Bereich der Preisauszeichnung vereinheitlicht und bei Sachgütern die Auszeichnung des Grundpreises unabhängig von der jeweiligen Verpackungsmethode vorschreibt, seien die Konsumenteninformation verbessert und zusätzlich die Interessen der Nahversorger berücksichtigt worden. Das betonten heute FP-Mittelstandssprecher, NAbg. Helmut Haigermoser und der Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), NAbg. Max Hofmann.****

Die in der Novelle vorgesehenen Ausnahmen für Betriebe bis zu 250 Quadratmeter Verkaufsfläche würden den Fortbestand des mittelständischen Handels sichern. "Die Regierungsvorlage ist ausgewogen, sorgt für Markttransparenz und sichert einen fairen Wettbewerb", so Haigermoser.

RFW-Bundesobmann Max Hofmann verwies in seiner Wortmeldung auf die brisante Lage des Lebensmitteleinzelhandels. "Zwischen 1996 und 1998 ist die Zahl der Standorte um fast 500 gesunken. Hauptbetroffen sind Geschäfte mit weniger als 250 Quadratmetern Verkaufsfläche. Dem steht eine wachsende Anzahl der Supermärkte der Multis auf der grünen Wiese gegenüber, die fast 70 Prozent des Gesamtumsatzes im Lebensmitteleinzelhandel erzielen."

FP-Mittelstandssprecher Helmut Haigermoser kritisierte heute erneut die Einzigartigkeit des Währungsangabengesetzes in der Übergangsphase zum Euro und regte an, die doppelte Preisauszeichnung nochmals zu überdenken. "Diese Bürokratiesünde belastet den heimischen Handel völlig unnötig mit einem dreistelligen Millionenbetrag. Das exotische Gesetz stellt eine erhebliche Inländerdiskriminierung für die heimische Wirtschaft dar, weil unter den 15 Eurostaaten Österreich nun das einzige Land mit einer gesetzlichen Regelung ist", so Haigermoser. "Das wäre ein guter Dienst an Entbürokratisierung und der Entlastung für Wirtschaft." (Schluss)

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