ÖH: Vorhandene Einsparungspotentiale an Universitäten sollten genutzt werden

Wien (OTS) - Lehre an der Uni darf nicht gefährdet sein

"Einsparungen im Lehrbetrieb sind nicht akzeptabel", so
Martin Faißt in einer ersten Reaktion auf den Artikel "Trübe Aussichten für die Unis" in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung Kurier. Die Universitäten befinden sich derzeit, durch die für Herbst geplanten Sparmaßnahmen, in einer schwierigen finanziellen Situation. "Auffallend aber ist, dass wenn Geld an den Unis gespart werden muss, immer zuerst an den Lehrbetrieb und die Studierenden gedacht wird", so Faißt weiter. "Vor allem im Bereich der Verwaltung kann zum Beispiel durch die Einführung des One- Stop Prinzips und den Einsatz von neuen Medien Geld eingespart werden. Wie eine kürzlich von der ÖH durchgeführte Aktion "Stecker raus!" zeigt ist aber auch beim Energieverbrauch Einsparungspotential vorhanden."
Auch die Abschaffung der Pragmatisierung, die Umsetzung eines leistungsorientierten Dienstrechts und ein modernes Drittmittelmanagement würden die finanzielle Situation der Universitäten entlasten.

Es muss aber auch gesehen werden, dass die heimische Akademikerquote nach wie vor zu den niedrigsten aller Industriestaaten zählt. Gemessen an der Bevölkerung (25- 64 Jahre) hat nur noch Dänemark weniger Hochschulabsolventinnen und -absolventen. In Österreich wurde in den letzten Jahren im Bildungsbereich überdurchschnittlich viel gespart. "Wenn einerseits immer wieder das Fehlen von Fachpersonal bemängelt wird, müssen von der Politik auch die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um eine entsprechende Ausbildung in Österreich zu ermöglichen", schließt Faißt.

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