Brosz: Westenthaler schürt stereotype Vorurteile gegenüber Lehrern

Statt notwendiger Strukturmaßnahmen werden Budgetlöcher gestopft

Wien (OTS) "Die gestrigen Aussagen von FP-Klubobmann Westenthaler, dass LehrerInnen nach wie vor eine Dienstzeit von 19 oder 20 Stunden haben ist nicht nur unqualifiziert, sondern auch kontraproduktiv, wenn dringend notwendig Strukturmaßnahmen im Einvernehmen mit den LehrerInnen umgesetzt werden sollen", so der Bildungssprecher der Grünen, Dieter Brosz. "Dass sich die Arbeitszeit der Lehrer nicht in den gehaltenen Stunden erschöpft, sollte sich mittlerweile auch schon bis zur FPÖ durchgesprochen haben", so Brosz weiter.

Dringend notwendig wäre aber ein Überdenken des Arbeitsbildes von LehrerInnen. Verpflichtende und kontinuierliche Fortbildung ist angesichts der sich immer rascher verändernden Anforderungen unerläßlich. Die dafür aufgewendete Zeit ist selbstverständlich als Teil der Arbeitszeit zu sehen. Gerade im Bereich der neuen Technologien sind rasche Maßnahmen notwendig. Bislang wurden Fortbildungsangebote hauptsächlich von engagierten LehrerInnen wahrgenommen, so Brosz.

"Die angekündigte Jahresdurchrechnung wird die Motivation für zusätzliche Leistungen drastisch reduzieren. Dienst nach Vorschrift statt Engagement wird dadurch nahezu herausgefordert. Budgetkürzungen im Bereich zusätzlicher Angebote sind eine völlig falsche Maßnahme zur Budgetkonsolidierung. Die Maßnahmen und Äußerungen der Bundesregierung können nur als Demotivierungskampagne gesehen werden", so Brosz abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB