Internationale Kooperation der Eisenbahngewerkschaften

Österreichische, Deutsche und Schweizer Bahngewerkschaften begrüssen Initiative der Bahngesellschaften

Wien (GdE/ÖGB). Die Eisenbahngewerkschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz - Transnet, GdEÖ, SEV - begrüssten Mittwoch in einer gemeinsamen Stellungnahme die jüngste Initiative der Bahngesellschaften DB, ÖBB und SBB im internationalen Personenverkehr.++++

Zur Wahrung der Interessen ihrer Mitglieder bei der zunehmenden ”Internationalisierung” des Arbeitsplatzes Eisenbahn haben die drei Gewerkschaften bereits vor zwei Jahren ein gewerkschaftliches Joint Venture ins Leben gerufen. Da der internationale Personenverkehr auf der Schiene Wachstumspotenziale hat und einen Innovationsschub braucht, begrüssen die drei Gewerkschaften Transnet, GdEÖ und SEV das Wiederauferstehen des ”TEE-Gedankens” bei den drei Bahngesellschaften DB, ÖBB und SBB. Sie begrüssen ebenfalls die Modernisierung des Rollmaterialparks für den internationalen Personenverkehr zwischen den drei Ländern.

Gewerkschaftliches Joint Venture bereits 1998

Die gemeinsame Vermarktung und Betreibung des internationalen Reisezugverkehrs wird zweifellos dazu führen, dass vermehrt Eisenbahnerinnen und Eisenbahner regelmässig im Ausland Dienste (bzw. Teildienste) absolvieren werden - zum Beispiel in der grenzüberschreitenden Zugbegleitung oder Zugförderung. Um die sich dabei ergebenden Probleme aus gewerkschaftlicher Sicht bewältigen zu können, haben die drei Gewerkschaften bereits Ende 1998 ein gewerkschaftliches Joint Venture ins Leben gerufen. Ziel dieser Vereinbarung ist es, gemeinsame gewerkschaftliche Strategien und Positionen zu entwickeln sowie ihre Dienstleistungen für die Mitglieder der Partnergewerkschaften zu öffnen. Im Vordergrund steht dabei der Berufsrechtsschutz und die Überwachung der arbeitsrechtlichen Vorschriften in allen drei Ländern.

ÖGB, 7. Juni 2000
Nr. 469

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