ots Ad hoc-Service: Lindner Holding KGaA <DE0006487200> Lindner-Gruppe trotzt der Schwaecheperiode in der Bauwirtschaft / Anhaltendes Wachstum im neuen Geschaeftsjahr 2000/2001

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Erfreuliche Geschäftsentwicklung im Wirtschaftsjahr 1999/2000

Weiterer Anstieg der Betriebsleistung trotz anhaltender Schwächephase in der Bauwirtschaft

Die Lindner-Gruppe mit Sitz in Arnstorf/Niederbayern erhöhte im Geschäftsjahr 1999/2000 die Konzernleistung auf 778,0 Mio. DM, so dass der hochgerechnete Vorjahreswert von 646,4 Mio. DM deutlich um 131,6 Mio. DM bzw. 20,4 % über- troffen werden konnte. Die Inlandsleistung hat sich auf 614,2 Mio. DM ver- bessert, der Vorjahreswert wurde somit um 10,5 % überschritten. Überpropor-tionale Steigerungen wurden im Bereich Ausland erzielt. Hier konnte eine Leistung von 163,8 Mio. DM verzeichnet werden, so dass der Vorjahreswert um 73,4 Mio. DM bzw. 81,2 % übertroffen wurde. Der Auslandsanteil an der Gesamtleistung hat sich auf nunmehr 21,0 % eingestellt (Vorjahr 14,0 %).

Der Konzernumsatz belief sich auf 694,0 Mio. DM und liegt somit um 84,0 Mio. DM bzw. 13,8 % über dem hochgerechneten Vorjahreswert. Die Bestände an unfertigen Erzeugnissen, die entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften ohne Zu- schläge für Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie ohne Gewinnanteile bewertet wurden, haben sich um 81,0 Mio. DM erhöht.

DVFA-Ergebnis auf 4,69 DM (2,40 EUR) gesteigert

Das DVFA-Ergebnis konnte auf 4,69 DM (2,40 EUR) je Stückaktie gesteigert werden. Der hochgerechnete Vorjahreswert wurde somit um 0,73 DM (0,37 EUR) je Stück- aktie bzw. 18,4 % überschritten. Der Ergebnisbeitrag aller Unternehmenssparten war wiederum deutlich positiv. Bei der Ergebnisermittlung nach DVFA wurden die Steuereffekte aus der Nutzung vorhandener Verlustvorträge - wie im Vorjahr - eliminiert und fiktive Ertragsteuern ermittelt. Somit wurde das DVFA-Ergebnis mit Ertragsteuern belastet, die im Konzern effektiv nicht angefallen sind und im Gegensatz zu latenten Steuern in Zukunft auch niemals anfallen werden.

Mitarbeiterzahl erneut deutlich angestiegen - 201 neue Arbeitsplätze geschaffen 133 Arbeitsplätze gesichert

Das erfreuliche Wachstum der Unternehmen der Lindner-Gruppe spiegelt sich auch in der Mitarbeiterzahl wider. Zum Bilanzstichtag konnte 2.528 Beschäftigten ein Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden. Der Vorjahreswert wurde somit nochmals um 334 Mitarbeiter bzw. 15,2 % übertroffen. Es wurden 201 neue Arbeitsplätze geschaffen, 133 Arbeitsplätze wurden im Zuge von Akquisitionen übernommen.

Die Zahl der Auszubildenden konnte erfreulicherweise um 2 auf nunmehr 97 junge Menschen gesteigert werden. Im Inland werden 1.963 Mitarbeiter, im Ausland 565 Mitarbeiter beschäftigt.

Dividendenvorschlag: 1,30 DM je Stückaktie für freie Aktionäre

Persönlich haftender Gesellschafter und Aufsichtsrat werden der Hauptver- sammlung am 14. Juli 2000 (in Arnstorf um 14:30 Uhr) vorschlagen, den freien Aktionären für das Geschäftsjahr 1999/2000 eine Dividende je Stückaktie von 1,30 DM auszubezahlen. Die inländischen Anteilseigner erhalten zusätzlich die volle Steuergutschrift in Höhe von 0,56 DM je Aktie, so dass sich eine Brutto- dividende von 1,86 DM je Anteil ergibt.

Die Familienaktionäre verzichten trotz der guten Ergebnissituation gänzlich auf ihren Dividendenanspruch, um den freien Aktionären die Ausschüttung einer mit Steuergutschrift verbundenen Dividende zu ermöglichen. Die freien Aktionäre besitzen gegenwärtig 720.503 Aktien (40 %), während sich in Händen der Familie Lindner 1.079.497 Aktien (60 %) befinden.

2. Anhaltendes Wachstum im neuen Geschäftsjahr 2000/2001

Die konsolidierte Gesamtleistung erhöhte sich in den ersten vier Monaten des neuen Geschäftsjahres auf 230,1 Mio. DM. Der Vorjahreswert wurde um 17,4 Mio. DM bzw. 8,2 % übertroffen. Überproportional ist wiederum der Bereich Ausland gewachsen. Hier konnte die Leistung gegenüber Vorjahr nochmals um über 25 % gesteigert werden.

Die Auftragseingänge bewegen sich weiterhin auf dem hohen Niveau des Vorjahres und beliefen sich im Berichtszeitraum auf 220 Mio. DM. Der Auftragsbestand liegt ebenfalls auf Höhe des Wertes zum Bilanzstichtag per 31.03.2000 (460 Mio. DM). Somit sehen wir uns gut gerüstet, unseren Wachstumspfad weiter beschreiten zu können.

Angesichts der bisherigen Entwicklung im neuen Geschäftsjahr erwarten wir eine Erhöhung des DVFA-Ergebnisses auf mindestens 5,00 DM (2,56 EUR) je Stückaktie, so dass der hochgerechnete Vorjahreswert nochmals um 6,6 % übertroffen werden kann.

Ende der Mitteilung -----------------------------------------------------
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