LR Kranzl: Ferien in Niederösterreichs Gemeinden

Erweiterte Kinderbetreuung in den Ferien - Zusatzangebot für berufstätige Eltern auch bald im Bezirk Melk

St. Pölten (SPI) - Als "familienpolitische Innovation" bezeichnet die Soziallandesrätin Christa Kranzl die Initiative des Landes NÖ, berufstätigen Eltern auch während der Ferien Betreuung für ihre Kinder zu ermöglichen. "Es stehen den neun Wochen Ferien der Kinder nur rund fünf Wochen Urlaub eines Berufstätigen gegenüber, die aber meistens auch nicht in einem Stück im Sommer beansprucht werden können. Es gibt zwar Ferienlager im In- und Ausland, aber viele Eltern und Kinder wissen einander lieber in der Nähe. Deshalb hat das Frauenreferat der NÖ Landesregierung die Ferienbetreuungsaktion ins Leben gerufen. Es werden Gemeinden und Vereine forciert, die Förderung des Landes in Anspruch zu nehmen, die Kinder auch während der Ferien weiterzubetreuen. Den Kindern wird so die Möglichkeit geboten, mit ihren Schul- oder Kindergartenfreunden die Ferien tagsüber zu verbringen und am Abend wieder zu Hause zu sein", begrüßt LR Kranzl die Aktion "Ferien zu Hause".****

Zahlreiche Gemeinden haben bereits ihr Interesse bekundet und diese schon in die Tat umgesetzt. "Ich habe auch in meiner Gemeinde Persenbeug/Gottsdorf eine Umfrage gestartet, ob Bedarf besteht und werde natürlich sofort die erforderlichen Schritte einleiten", so LR Kranzl weiter. Die Förderungskriterien unterliegen verschiedenen Gesichtspunkten. Die Kinder müssen zwischen 5 und höchstens 15 Jahre alt sein und es muss eine kindergerechte Örtlichkeit vorhanden sein, das heißt ein Kindergarten, eine Schule oder ein Hort. Weiters muss eine pädagogisch qualifizierte Kraft pro Kindergruppe (12 Kinder) zur Verfügung stehen. Der Förderungswerber muss mindestens zwei zusammenhängende Wochen anbieten, die aber keine Übernachtung der Kinder miteinschließt. Insgesamt wurden im Jahr 1999 bereits 31 Gemeinden, wie Bad Fischau, Herzogenburg, St. Pölten, Purkersdorf oder Krems - um einige zu nennen - mit einer Summe von rund S 405.000,- gefördert.

"Ich glaube, dass diese Aktion eine wesentliche Entlastung für berufstätige Eltern darstellt. Man kann sich auf die bestmögliche Unterkunft und Verpflegung seiner Kinder verlassen. Diese Aktion stellt für mich einen weiteren richtungsweisenden Schritt in eine verantwortungsbewusste Familien- und Sozialpolitik dar und ich möchte auf diesem Weg alle Gemeinden aufrufen, sich an dieser Aktion zu beteiligen", so LR Kranzl abschließend.
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