60.000 Unterschriften gegen die Abschaffung des Hausbesorgergesetzes gesammelt

Übergabe Dienstag, 6. Juni 2000, 9.30 bis 9.45 Uhr an Minister Bartenstein

Wien (HGPD/ÖGB). Sang- und klanglos wollen sich die HausbesorgerInnen nicht abschaffen lassen. In den vergangenen Wochen haben sie spontan Unterschriften für die Erhaltung ihres Berufsstandes gesammelt. Die sollen morgen, wenn das Hausbesorgergesetz im Parlament behandelt wird im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit an Minister Bartenstein übergeben werden. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD) Rudolf Kaske: "Eine Reform des Hausbesorgergesetzes haben wir schon lange gefordert. Es einfach abzuschaffen ohne Übergangsbestimmungen ist kurzsichtig. Das sagen nicht nur wir GewerkschafterInnen, sondern auch namhafte Experten."++++

Die morgige Übergabe der Unterschriften ist nur ein Auftakt zu einer Reihe von geplanten Maßnahmen. Am 8.Juni findet in der BAWAG, im Hochholzerhof, ab 8.30 Uhr ein Gipfel mit der Wohnungswirtschaft statt, zu dem auch die Medien herzlich eingeladen sind. Im Juni wird es auch noch mehrere Versammlungen der Hausbesorger und - so Kaske -"Aktionen, die sich nicht gegen die MieterInnen, sondern gegen die Bundesregierung richten" geben. (kk/ew)

ÖGB, 5. Juni 2000

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