SP-Lehner: Minister ist fehl am Platz, wenn Menschen vom öffentlichen Verkehr ausgeschlossen werden

Floridsdorfer Bezirksvorsteher will VOR-Kürzungen der Regierung nicht hinnehmen

Wien (SPW) Der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Heinz Lehner bekräftigte Montag im Rahmen des Servicetelefondienstes der SPÖ Wien, dass er die Budgetkürzungen der Bundesregierung im Bereich des VOR und somit die "unzumutbaren Intervalle" für die Fahrgäste der Buslinie 232 von Wien-Floridsdorf nach Korneuburg sowie deren Kurzführung nicht einfach hinnehmen werde. Lehner fordert eine Beseitigung der "noch bestehenden Schikanen für die Pendler" im Rahmen der nächsten Fahrplanänderung im Herbst. Während sich die FPÖ-und ÖVP-Minister in ihren Dienstwagen durch die Gegend "kutschieren" lassen würden, sei es ihnen anscheinend egal, unter welchen Bedingungen die Bürgerinnen und Bürger zu ihren Arbeitsplätzen gelangen würden, kritisierte Lehner. Ein zuständiger Minister, der einen Teil der Bevölkerung von der Partizipation am öffentlichen Verkehr ausschließe und nicht begreifen wolle, dass die Öffis nicht auf allen Strecken Gewinn einfahren könnten, sei "fehl am Platz", unterstrich der Bezirksvorsteher. ****

Aufgrund von Initiativen und Protesten, konnte vorerst verhindert werden, dass es im Zuge des mit 28.05.2000 in Kraft getretenen Sommerfahrplanes nicht zu den von der Bundesregierung "geplanten radikalen Reduktionen" im Bereich des VOR gekommen sei, berichtete Lehnervon ersten Erfolgen. Mit einem Gespräch zwischen den betroffenen Bürgermeistern - die Buslinie 232 führt von Floridsdorf über Strebersdorf und Langenzersdorf nach Korneuburg - den Verantwortlichen des VOR und Lehner, konnte dies vorerst für die Fahrgäste erreicht werden. Dem VOR würden zu weiteren Verbesserungen auf der Linie 232 allerdings noch immer 1,3 Millionen Schilling fehlen, die jetzt in den auf der Route liegenden Gemeinden lukriert werden sollen, erörterte Lehner. (Schluss) hm

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53 427-235

Pressedienst der SPÖ-Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW/DSW