Zierler: "Kuntzl sollte sich hüten, den ersten Stein zu werfen"

Wien, 2000-06-05 (fpd) - Als "sehr bedauerlich" stufte heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler die gestrige Aussage des neu gewählten FPÖ-Landesparteiobmannes von Niederösterreich ein. ****

Ihre erste Reaktion der Ungläubigkeit habe sich darauf bezogen, daß ihr das Zitat im Gegensatz zu Ernst Windholz bekannt sei, stellte Zierler klar. Danach habe der Landesparteiobmann den Gebrauch des Zitats bestätigt, gleichzeitig aber glaubhaft versichert, daß ihm der geschichtliche Zusammenhang nicht bekannt gewesen sei, ,sich sofort entschuldigt und die Aussage bedauert. "Hätte sie das heutige ORF-Mittagsjournal gehört, wäre Frau Kuntzl informiert und würde nicht heute mit bereits geklärten Aussagen von mir hausieren gehen."

"Den ersten Stein zu werfen sollte sich gerade Frau Kuntzl hüten", meinte Zierler. "Ernest Windholz kannte dieses Zitat nicht und hat es nicht bewußt verwendet. Das ist ein entscheidender Unterschied zu den Aussagen des SPÖ-Funktionärs Arbeiter in Kärnten." Dieser habe wörtlich gesagt: "Da halte ich mich an Goebbels: das Volk muß spüren, wer das Sagen hat." Arbeiter habe diese Zitat im Gegensatz zu Windholz mit voller Absicht und im vollen Bewußtsein gesagt.

"Deutlicher und bewußter als Arbeiter kann man ein Zitat nicht verwenden. Bei der SPÖ ist so etwas für Frau Kuntzl offensichtlich ein Kavaliersdelikt und nicht der Rede wert. Arbeiter sitzt heute noch im Landtag", schloß Zierler. (Schluß)

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