WESTENTHALER (3): Privilegienbereinigung in der AK

Aktion Fairneß und AK-Gesetz

Wien, 2000-06-05 (fpd) - Auch aus Sicht der Arbeitnehmer sei die kommende Plenarwoche eine Woche der Ernte, meinte FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler im weiteren Verlauf der heutigen Pressekonferenz. ****

Westenthaler nannte hier die Aktion Fairneß. Dies bedeute längerer Krankenstand bei mehr Geldzahlungen. Derzeit bekomme ein Arbeiter bei einer Erkrankung vier Wochen hundert Prozent des Lohns vom Arbeitgeber. In Hinkunft würden dies sechs Wochen sein. Bisher habe er nach vier Wochen sechzig Prozent seines Lohns an Krankengeld bekommen. Künftig bekomme er nach sechs Wochen fünfundsiebzig Prozent seines Lohns ausbezahlt. Weiters werde ein Arbeitnehmer, wenn er in den ersten vierzehn Tagen nach Eintritt in eine neue Stelle krank werde, auch anspruchsberechtigt sein. Dies sei bisher nicht der Fall gewesen.

Sehr froh zeigte sich Westenthaler über das vorliegende Arbeiterkammergesetz, das auch beschlossen werde. Die Funktionsgebühren für führende Funktionäre würden in Zukunft von der Vollversammlung der Arbeiterkammer in einer Funktionsgebührenordnung festgelegt. Bisher habe dies der AK-Vorstand bestimmt. Die Neuregelung bewirke eine umfassende Information über die Höhe der Funktionsgebühren, eine bessere Berücksichtigung der einzelnen Länderkammern, mehr Transparenz und mehr Kontrolle. Die AK-Präsidenten könnten auch per Gesetz in Zukunft keine AK-Pension und keine Abfertigung mehr erhalten. Es sei hier eine definitive Bereinigung hinsichtlich der Privilegien durchgeführt worden, betonte Westenthaler. (Schluß)

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