20 Todesopfer im Straßenverkehr während der vergangenen Woche, davon 15 zum verlängerten Wochenende (einschl. Christi Himmelfahrt)

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 22. Woche d. J., vom 29. Mai 2000 bis 4. Juni 2000 auf Grund der Berichte der Bundesgendarmerie und Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

22. Woche 29. 5.- 4. 6.2000 Zahl der tödlichen Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung
2000 19 20
im Vergleich 1999 24 28
Wochenende 1. 6. - 4. 6.2000 Zahl der tödlichen Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung
2000 14 15
im Vergleich 1999 13 15 Christi Himmelfahrt

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 9 PKW-Insassen (davon 8 Lenker), 1 Lkw-Lenker, 7 Motorrad-Lenker und 3 Fußgänger ihr Leben.

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (9), Vorrangverletzung (4), Überholen (1), Unachtsamkeit (1), Fahrstreifenwechsel (1) und Fehlverhalten Fußgänger (1) festgestellt werden.

Bei 2 Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. 1 Fußgänger kam durch Fremdverschulden ums Leben. 4 der 19 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren so genannte "Alleinunfälle".

1 tödlich verletzter Fahrzeuglenker war nicht angegurtet.

Verkehrstote nach Bundesländern
Woche davon am Wochenende
Burgenland - -
Kärnten - -
Niederösterreich 6 5
Oberösterreich 2 2
Salzburg 3 3
Steiermark 7 5
Tirol - -
Vorarlberg - -
Wien 2 -
Österreich 20 15

Vom 1. Jänner bis zum 4. Juni dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 385 Verkehrstote, (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende April berücksichtigt), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 409 Menschen tödlich.

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Letzte Änderung: 5. Juni 2000

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