Sanierung des Fahrbahnbelages in der Monzabongalerie

Landesregierung vergab Bauauftrag

Lech (VLK) - Die Fahrbahn in der 1.400 Meter langen
Lawinengalerie Monzabon zwischen Zürs und Lech wird im Juni
mit einer vier Zentimeter dicken Asphaltbetondecke überzogen.
Nach einer öffentlichen Ausschreibung hat die Vorarlberger Landesregierung auf Antrag von Straßenbaureferent
Landesstatthalter Hubert Gorbach die Arbeiten an eine Tiroler Bauunternehmung vergeben. Die Kosten sind mit 1,7 Millionen Schilling (123.500 Euro) veranschlagt. ****

Mit den Arbeiten soll Mitte Juni begonnen werden. Gorbach:
"Aus Qualitätsgründen wird der Belag nahtlos aufgebracht, was
eine Sperre von maximal drei Tagen für den gesamten Verkehr erforderlich macht. Während dieser Zeit wird der Verkehr
außerhalb der Galerie mit einer Ampelregelung geführt." Bis spätestens Ende Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Laut Landesstatthalter Gorbach dienen die Belagsarbeiten
in erster Linie der Verkehrssicherheit und dem Fahrkomfort
auf dieser wichtigen Straßenverbindung. Die Monzabongalerie
wurde bereits 1976 für den Verkehr freigegeben. Mit
zunehmendem Alter traten in der Fahrbahndecke Risse, offene
Nähte sowie Mörtel- und Kornverluste auf. "Vor allem durch
den Kettenzwang für Kraftfahrzeuge in den Wintermonaten wurde
der Belag stark mitgenommen und es entstanden tiefe
Spurrillen und Verformungen", so Gorbach. 1998 wurde aus Sicherheitsgründen der gesamte Deckbelag abgefräst, im
folgenden Jahr wurde über die gesamte Fahrbahnlänge in der
Galerie eine hochstandfeste Tragschicht eingebaut. Nun wird
eine Asphaltbetondecke als oberer Abschluss des bituminösen Oberbaus aufgebracht.
(gw,nvl)

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