Verdacht auf Bilanz-Testatfälschung bei Großkunden der Bank Burgenland AG

Eisenstadt (OTS) - Im Zuge der Erstellung des Jahresabschlusses
der Bank Burgenland für das Geschäftsjahr 1999 wurde evident, dass bei zwei Großkreditkunden die Bilanzprüfung durch eine Wirtschaftsprüfer-Kanzlei nur vorgetäuscht wurde. Beide Unternehmen stehen zudem in Verdacht, den Namen einer Wirtschaftsprüfer-Kanzlei mißbräuchlich verwendet und auch die Bestätigungsvermerke gefälscht zu haben.

Die Kredite der Schuldner sind durch Sicherheiten abgesichert, deren Werte durch Sachverständigengutachten auch untermauert wurden. Schon vor Bekanntwerden der vermutlichen Testatfälschungen wurden von der Bank Burgenland allerdings zusätzliche Prüfungen über die Werthaltigkeit dieser Sicherheiten eingeleitet. Diese Prüfungen wurden nun intensiviert und werden beschleunigt abgeschlossen werden.

Aus rechtlichen Gründen, insbesondere wegen des Bankgeheimnisses, ist es der Bank Burgenland nicht möglich, Details über diese Geschäftsbeziehungen zu nennen. Beide Kreditnehmer sind allerdings langjährige Kreditkunden der Bank und haben bislang durchschnittliche Bonität aufgewiesen.

Sollte sich nun der Verdacht erhärten, dass die wirtschaftliche Situation dieser Kreditnehmer schlechter ist als in den der Bank Burgenland zur Verfügung gestellten Jahresabschlüssen dargestellt und auch die Sicherheiten nicht im angenommenen Ausmaß werthaltig sind, könnte dies in letzter Konsequenz erhebliche Auswirkungen auf die Bilanz der Bank Burgenland haben.

Sobald weitere Fakten vorliegen, wird der Vorstand im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten die Öffentlichkeit umgehend informieren.

Rückfragenhinweis: Bank Burgenland,
Vorstandsdirektor Mag. Gerold Stagl
Tel.: 02682/605/ DW 325

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