Neue Studien belegen die Vielseitigkeit der Parodontosetherapie Atridox

London (ots-PRNewswire) - Das Unternehmen Atrix Laboratories Ltd., eine Tochtergesellschaft von Atrix Laboratories (Nasdaq: ATRX), gab bekannt, dass zwei neue Studien, die die klinische Vielseitigkeit der neuen, einfach und schnell durchzuführenden antibiotischen Therapie gegen Parodontoseerkrankungen (chronische Parodontose) belegen, kürzlich auf der Jahresversammlung der International Association of Dental Research in Washington D.C. vorgestellt wurden. Die Behandlung mit verzögerter Wirkstoffabgabe, als ATRIDOX(tm) (8,8% Doxycyklin) in der ATRIGEL(r)-Therapie bekannt, ist zur Zeit in Großbritannien und den Vereinigten Staaten erhältlich; es wird erwartet, dass sie in diesem Jahr auch in anderen europäischen Ländern eingeführt wird. ATRIDOX ist eine Kombination aus der ATRIGEL-Therapie des Herstellers und dem antibiotischen Doxycyklin, mit deren Hilfe die Bakterien erheblich vermindert werden, die im Zusammenhang mit chronischer Parodontose auftreten, der zerstörerischen Phase bei chronischer und entzündlicher Parodontose. Im Gegensatz zu derzeit erhältlichen antiinfektiösen Mitteln zum subgingivalen Einsatz wird das innovative Gel nur einmal auf den betroffenen Bereich aufgetragen, wo es sich der Form der Zahnfleischtaschen anpasst und erstarrt, wobei es über einen ausgedehnten Zeitraum, während es vom Gewebe aufgenommen wird, Doxycyklin freigibt. Eine Betäubung ist nicht erforderlich.

Professor Hubert N. Newman vom Clinical Research Centre des International Centre for Excellence in Dentistry in London berichtete über eine zentrumsübergreifende Studie, in der festgestellt wurde, daß die Anwendung von ATRIDOX als Bestandteil von routinemäßigen supra- and subgingivalen Zahnreinigungsverfahren erheblich schneller und einfacher durchzuführen ist als eine gründliche Zahnsteinentfernung und Wurzelbehandlung, die mit einer örtlichen Betäubung verbunden ist -- die herkömmliche mechanische Behandlung zur Entfernung der krankheitsbedingten Plaque bei von Parodontose betroffenen Zähnen -- wobei eine vergleichsweise und auch statistisch überragende klinische Wirksamkeit erzielt wird.

"Es ist besonders wichtig, festzuhalten, dass die Behandlungsroutine, die mit einer einfachen Wundbehandlung ohne örtliche Betäubung beginnt und der eine sofortige ATRIDOX-Therapie folgt, im Durchschnitt nur zwei Stunden dauert, verglichen mit einer im Durchschnitt dreistündigen Behandlung, die mit einer örtlichen Betäubung beginnt und eine gründliche Zahnsteinentfernung und Wurzelbehandlung umfasst", so Dr. Newman. "Wenn es uns gelingen soll, die chronische Parodontose in der gesamten Bevölkerung einzudämmen, benötigen wir eine breitere Anwendung einfacher Behandlungsmethoden wie dieser, die sich leicht in die tägliche Praxis einfügen lässt." Es wird geschätzt, dass mindestens drei von vier Erwachsenen im Alter von über 35 Jahren an einer Form der Parodontose leiden, und dass nur 15 Prozent von ihnen zur Zeit behandelt werden. Laut der kürzlich veröffentlichten britischen Studie Adult Dental Health Survey litten über 50 Prozent der britischen Erwachsenen an Taschenbildung im Ausmaß von mehr als 4 mm, und über 40 Prozent litten unter einer klinischen Zahnfleischablösung im Ausmaß von über 4 mm. Die Ergebnisse der zentrumsübergreifenden Studie zeigten im Vergleich mit der Standardbehandlung durch Zahnsteinentfernung und Wurzelbehandlung bedeutende klinische Vorteile der Behandlung durch Wundbehandlung plus ATRIDOX bei der Zahl der Zahnfleischtaschen, die keine zweite Behandlung erforderten, sowie bei Stellen, die Reaffixionszunahmen von 2 mm oder mehr aufwiesen.

In einer weiteren Studie, die in der Versammlung vorgestellt wurde, hat sich ATRIDOX im Vergleich mit anderen örtlich angewendeten antiinfektiösen Therapien als wirksamer erwiesen, wenn es als eine Nachfolgebehandlung im Anschluss an eine Zahnsteinentfernung mit Wurzelbehandlung angewandt wurde. In der Vergleichsstudie, die an der Universität von Bern, Schweiz, durchgeführt wurde, wurden 47 Parodontose-Patienten anfänglich mit Zahnsteinentfernung und Wurzelbehandlung im gesamten Mundraum behandelt. Die Patienten wurden dann willkürlich ausgewählt und entweder mit ATRIDOX, Elyzol 25% (Metronidazol Benzoat), Dental Gel oder PerioChip (2,5 mg Chlorhexidinlukonat) als lokale antiinfektiöse Therapie bei Zahnfleischtaschen, die nicht auf eine Wurzelbehandlung ansprachen, behandelt. Nach 18 Wochen erreichten die mit ATRIDOX behandelten Patienten eine durchschnittliche Reaffixionszunahme von 0,33 mm. Im Vergleich erreichten die mit Elyzol behandelten Patienten eine durchschnittliche Reaffixionszunahme von 0,03 mm und die mit PerioChip behandelten Patienten einen durchschnittliche Zunahme von 0,16 mm. "In der Studie wurde festgestellt, dass die Anwendung von Polymeren zur verzögerten Abgabe von Wirkstoffen im Anschluss an Zahnsteinentfernung und Wurzelbehandlung zu einer positiven, zusätzlichen klinischen Wirksamkeit für bis zu 18 Wochen führt", sagte Dr. Giovanni Salvi, der die Studie vorstellte. "Die mit ATRIDOX behandelten Stellen wiesen erheblich größere durchschnittliche Zuwächse auf als die mit einer anderen Therapie behandelten."

Die Studie wurde unter der Leitung von Professor N. P. Lang durchgeführt, Leiter der Abteilung für Parodontologie und feste Zahnprothesen an der Universität von Bern. In klinischen Tests haben sich als die häufigsten Nebenwirkungen in Verbindung mit ATRIDOX u. a. Zahnempfindlichkeit, Wundwerden des Zahnfleisches und Infektionen der Atemwege herausgestellt. ATRIDOX sollte nicht von Patienten angewendet werden, die auf Doxycyklin oder einen anderen Wirkstoff der Tetracyklingruppe überempfindlich reagieren.

Das Unternehmen Atrix Laboratories, Inc. ist ein Hersteller von Arzneimitteln, der medizinische, zahn- und tiermedizinische Produkte entwickelt und produziert. Sein führendes Produkt ATRIDOX zur Behandlung der chronischen Parodontose bei Erwachsenen, beruht auf der unternehmenseigenen ATRIGEL-Technologie biologisch abbaubarer Polymere, die in einer Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten bei der Gabe von Arzneimitteln und Biomaterial eingesetzt werden kann, bei denen verzögerte Wirkstoffabgabe erforderlich ist. Das Unternehmen kommerzialisiert darüber hinaus vier lokale und schleimhautdurchdringende Trägersysteme für pharmazeutische und freiverkäufliche Anwendungen, die einen schnellen Einsatz ermöglichen. Zusätzliche Informationen stehen auf der Website von Atrix Laboratories, Inc. unter http://www.atrixlabs.com zur Verfügung.

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ots Originaltext: Atrix Laboratories Ltd.
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Rückfragen bitte an: James Magee, Genf/Schweiz, 4122-361-9600, oder Barbara Palombo, Barrington, Illinois, 847-382-7404, beide für Atrix Laboratories Ltd.
Website: http://www.atrixlabs.com /

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