"profil": Preis-Dumping bei Export von Temelin-Strom

OÖ-LH Pühringer fordert Einschreiten der Bundesregierung

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazins "profil" in
seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, liegen
dem Magazin Unterlagen des tschechischen Zolls vor, aus
denen hervorgeht, dass der tschechische Stromversorger
und Temelin-Betreiber CEZ große Mengen Strom zu
Preisen, die weit unter der Hälfte der eigenen
Produktionskosten liegen, auf dem europäischen Markt
verkauft.

Der oberösterreichische Landeshauptmann Josef
Pühringer bezeichnet im "profil"-Gespräch die
aufgetauchten Unterlagen als "sehr fundiert" und kündigt
an, bei der EU Untersuchungen wegen
Wettbewerbsverzerrung anzustrengen, weil die beim
Dumping entstehenden Verluste vom tschechischen
Verbraucher "quersubventioniert" würden. Ausserdem
bezeichnte Pühringer den Umstand, dass auch Österreich -
wenn auch nur in kleinen Mengen - billigen Temelin-
Strom gekauft haben soll, als "absolut nicht in Ordnung".
Der Oberösterreichische Landeshauptmann fordert die
Bundesregierung auf, "vehement dagegen aufzutreten".

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

"profil"-Redaktion, Tel.: 01/534 70, DW 2501 und 2502

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO/OTS