Postgewerkschaft: Enttäuschende Aussagen des Postgenerals

Dörfler: "Lassen unsere KollegInnen nicht desavouieren"

Wien (GPF/ÖGB). Als enttäuschend bezeichnete heute der Vorsitzende der Gewerkschaft der Post und Fernmeldebediensteten, Hans-Georg Dörfler, die Aussagen des Postgeneraldirektors Dr. Anton Wais, im heutigen Mittasjournal zu den Problemen bei der Post. Dörfler sagte, Wais solle nicht die PostmitarbeiterInnen desavouieren, indem er ihnen unterstellt, dass sie Überstunden bezahlt bekommen, die sie nicht leisten. Beim Zentralvorstand, der am 13. und 14 Juni zusammentritt, werde über etwaige Maßnahmen beraten, kündigte Dörfler an++++

Statt die Beamten und Vertragsbediensten zu beschuldigen, dass sie Überstunden bezahlt bekommen, die sie nicht leisten, was absolut falsch ist, sollte Wais gemeinsam mit der GPF an vernünftigen Konzepten arbeiten, sagte Dörfler. Am 13. und 14. Juni tritt der Zentralvorstand der GPF zusammen. Bei dieser Gelegenheit werde über das "speed"-Programm und über etwaige Maßnahmen beraten werden, erklärte Dörfler.

Einen Tag später, am 15. Juni, treten die PersonalvertreterInnen von Telekom, Mobilkom und Datakom zur Konstituierung zusammen, um dabei nach dem Postbetriebsverfassungsgesetz ihre Konzernvertretung zu wählen. Die GPF abschließend: Generaldirektor Sundt ist zu dieser konstituierenden Sitzung herzlichst eingeladen, um den PersonalvertreterInnen zu erklären wie es mit dem angekündigten Personalabbau von 30 Prozent der Telekombedienstenen weitergehen soll." (ew)

ÖGB, 3. Juni 2000 Nr. 452

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