Junge ÖVP Penzing fordert Hausverbot in Schulen für selbsternannten Tierrechtler

Kroiher: Scholz zur Aufklärung über seltsames Vorbild aufgefordert

Wien, 2.6.2000 - In der ORF-Sendung "Am Schauplatz" vom 30.5.2000 wurde über diverse seltsame Aktionen (wie LKW-Blockaden u.ä.) selbsternannter Tier-Rechtler berichtet. Zugleich wurde erklärt, ihr Anführer würde sich seinen Lebensunterhalt durch "Tierschutz-Unterricht" an Schulen verdienen. Die Junge ÖVP Penzing verlangt vom Wiener Stadtschulratspräsidenten Scholz sofortige Konsequenzen.
Markus Kroiher, Obmann der Jungen ÖVP Penzing: "So sehr die Kritik der Tier-Rechtler auch berechtigt sein mag, ist jedoch der Einsatz illegaler Mittel zur Durchsetzung von Interessen vorbehaltlos abzulehnen. Einbrüche, Diebstähle und Nötigungen sind sicher das falsche Mittel und müssen um jeden Preis verfolgt werden."
Die Junge ÖVP Penzing kritisiert aber vor allem, daß der Wortführer der selbsternannten Tier-Rechtler an Schulen zum Unterricht über Tierschutz eingesetzt wird - und das noch dazu in einem Ausmaß, daß er sich dadurch seinen Lebensunterhalt finanzieren kann. Kroiher:
"Zuerst sieht man diesen Tier-Rechtler dabei, wie er auf offener Straße einen LKW zum Halten nötigt und ihn gemeinsam mit seinen Kumpanen mit allen möglichen Mitteln (Bremskeile, Herausreißen von Bremsschläuchen) am Weiterfahren hindert. Und im nächsten Satz wird berichtet, daß eben jener Tier-Rechtler sich seinen Lebensunterhalt durch Tierschutz-Unterricht an Schulen verdient. Eine mehr als seltsame Optik. Wie soll so jemand ein Vorbild für die Schüler sein ?"
Die Junge ÖVP Penzing fordert daher Stadtschulratspräsident Scholz auf, mit allen rechtlichen Mitteln einen Einsatz dieses Tier-Rechtlers im Unterricht zu verhindern und ein Hausverbot für alle Schulen auszusprechen. Eine Untersuchung des Inhalts des "Tierschutz-Unterrichts" erscheint unter den gegebenen Voraussetzungen mehr als ratsam. Kroiher abschließend: "Hier ist akuter Handlungsbedarf gegeben !"
P.S.: Der Jungen ÖVP Penzing liegt es fern, dem ORF tendenziöse Berichterstattung zu unterstellen. Daher darf sie die Gestalter dieser ORF-Sendung zu genauerer Recherche ermuntern: Denn die in der Sendung so gefeierte Aktion, in der 600 Nerze im Waldviertel "befreit" wurden, führte nicht zu einem Happy End in freier Wildbahn. Fast alle freigelassenen Tiere, die nicht an die freie Natur gewohnt waren, wurden von Autos überfahren.

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