Shopping Center West: Einigung für Graz

Wien/Graz (OTS) - In einer abschließenden Gesprächsrunde zwischen den Vertretern von IKEA, der Innenstadt-Initiative ININ sowie den zuständigen Mitgliedern des Grazer Stadtsenates, den Planungssprechern der Stadtsenatsparteien sowie den zuständigen Fachbeamten unter dem Vorsitz von Bürgermeister Alfred Stingl konnte heute Nachmittag eine Einigung bezüglich der Zukunft des Shopping Center West erzielt werden.

1. Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung am 8. Juni 2000 über die Umwidmung und den dazugehörigen Bebauungsplan für IKEA Neu entscheiden.

2. Bezüglich der Nachnutzung im alten IKEA Einrichtungshaus verpflichtet sich IKEA, diese Fläche stets im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu nutzen, das heißt, der derzeitige Möbelhausbereich bleibt EZ III. Die derzeitige EZ II Sonderform bleibt aufrecht.

3. Die Innenstadt-Initiative ININ verpflichtet sich, sämtliche Klagen zurückzuziehen und hinkünftig Schritte gegen das Shopping Center West zu unterlassen.

4. IKEA Neu: Die Gesamtbetriebsfläche für das neue Einrichtungshaus beträgt höchstens 26.500 Quadratmeter, als EZ III gewidmet. Zusätzlich können sich Dienstleistungseinrichtungen etablieren, zum Beispiel Tankstellen, Gastronomie, Kindergärten.

Das Marketingkonzept für die Wirtschaft der Innenstadt und die gewachsenen Stadtteilzentren von Graz wird raschest umgesetzt und erhält Priorität bei den nächsten Budgetverhandlungen. Darin enthalten sind unter anderem ein Garagenkonzept, die Umsetzung einer neuen Stadtbeleuchtung sowie ein Ansiedlungsmanagement für neue Geschäfte. Die ININ begrüßt ausdrücklich die Parteienvereinbarung der gesamten Stadtregierung, in dieser Gemeinderatsperiode alle Verbereitungen zu treffen, damit die Erweiterung des "Grazer Congress" auf dem Andreas Hofer-Platz ab 2004 in Angriff genommen werden kann.

Die Einigung wurde in einem guten Gesprächsklima erzielt, alle Seiten waren bemüht, den Wirtschaftsstandort Graz langfristig zu stärken.

Background

IKEA ist einer der größten Einrichtungs-Einzelhändler der Welt mit 153 Einrichtungshäusern in 28 Ländern und ca. 50.000 Mitarbeitern. Im letzten Geschäftsjahr betrug der Umsatz 67 Milliarden SEK (7,7 Milliarden Euro). Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1998/99 (endete am 31.8.99) konnte IKEA Österreich einen Umsatz von 3,3 Milliarden Schilling (inkl. Mehrwertsteuer) erwirtschaften - was einer Umsatzsteigerung von 9,4 Prozent bei ansonst rückläufigem Einrichtungsmarktvolumen entsprach. Das erste IKEA Einrichtungshaus in Österreich - in der Shopping City Süd (SCS) in Vösendorf bei Wien - wurde vor über 20 Jahren, genau am 1. September 1977, eröffnet; 1989 folgte Graz, 1991 Haid und im August 1999 Wien Nord. An diesen vier Standorten beschäftigt IKEA zur Zeit rund 1.300 Mitarbeiter. Ein weiteres IKEA Einrichtungshaus eröffnet im August 2000 in Innsbruck. Ca. 5 Millionen Besucher kamen im abgelaufenen Geschäftsjahr in die österreichischen IKEA Einrichtungshäuser, über 2,8 Millionen kauften bei IKEA.

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