Zierler: Prammer träumt von DDR-Methoden in der Kindererziehung

"SPÖ-Frauen haben diktatorischen Ansatz in der Frauenpolitik"

Wien, 2000-06-02 (fpd) - "Die Katze ist aus dem Sack: Je kürzer die Karenzzeit, desto besser. Das ist der Standpunkt der SPÖ- und ÖGB-Frauen", so reagierte heute FPÖ-Generalsekretärin und Frauensprecherin Theresia Zierler auf die haltlosen Vorwürfe von SP-Frauensprecherin Prammer gegen Vizekanzlerin Riess-Passer. ****

"Das sind DDR-Methoden: Je früher eine Mutter ihr Kind dem Staat überläßt, desto besser erscheint es der SPÖ. Darum hat wohl auch die SPÖ dafür gesorgt, daß die Karenzzeit für Alleinerzieherinnen verkürzt wurde und für Frauen in der Karenz quasi Berufsverbot ausgesprochen", kritisierte Zierler. Prammer und Co. mögen jedoch endlich zur Kenntnis nehmen, daß es tatsächlich auch Frauen gebe, die die ersten Jahre mit ihrem Kind verbringen möchten. Aber auch den Frauen, die während der Karenz den beruflichen Anschluß nicht verlieren wollen, geben die Freiheitlichen durch die Erhöhung der Zuverdienstgrenze die Chance, die sie unter sozialistischer Frauenpolitik nie bekommen hätten.

"Die SPÖ hat die Karenzzeit verkürzt und gleichzeitig ein Berufsverbot ausgesprochen, manchen Frauen von vornherein die rote Karte gezeigt. Jetzt können Frauen entscheiden, sie können länger in Karenz gehen und dazu verdienen, auch Frauen, die die SPÖ vergessen hat, wie z.B. Studentinnen, Bäuerinnen, Hausfrauen, Selbständige, haben eine Chance. Sie werden sozial und pensionsrechtlich bessergestellt bzw. überhaupt zum ersten
Mal abgesichert. Daß ist der freiheitliche, wirklich emanzipatorische Ansatz, nicht der diktatorische Zwang der SPÖ", schloß Zierler. (Schluß)

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