FPD: Sudetendeutsche über kryptische Medienmeldungen empört

Wer steckt hinter gezielter Desinformation

Wien, 2000-06-02 (fpd) - Der freiheitliche Pressedienst veröffentlicht im Folgenden eine aktuelle Aussendung des Sudetendeutschen Pressedienstes.****

Zu einer APA-Meldung, einem Profil-Interview mit dem Freiheitlichen Bundesrat Gudenus und dem Nationalratsabgeordneten Martin Graf, sowie einer "Presse"-Meldung vom 30. Mai 2000, gibt der Sprecher und Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) Karsten Eder gegenüber dem Sudetendeutschen Pressedienst folgende Stellungnahme ab: "Nach Rücksprache mit den Führungskräften der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Deutschland (SL) gibt es keine Besorgnis wegen freiheitlicher Aktivitäten. Ebenso trifft dies bei uns nicht zu.

Es handelt sich bei diesen Meldungen offensichtlich um Informationen aus erster Hand, d.h. "aus den eigenen Fingern gesogen". Jedenfalls lesen sich so einige kryptische Aussagen, die angeblich von sudetendeutschen Kreisen mit engen Kontakten zum Regierungschef Bayerns, Edmund Stoiber, stammen sollen.
Die Aktivitäten der österreichischen Bundesregierung für die Aufhebung einiger rassistischer Benesch-Dekrete sind voll im Sinne der Sudetendeutschen, so wie auch die vom Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) geforderte Errichtung einer Stiftung zum dauernden problemlosen Erhalt des Hauses der Heimat und die Einsetzung eines zuständigen Regierungsbeauftragten für Vertriebene deutscher Muttersprache.

Der Bayrische Ministerpräsident Stoiber steht als Schirmherr der Sudetendeutschen nach wie vor hinter den berechtigten Forderungen, daß sich die Tschechische Republik von den rassistischen und völkerrechtswidrigen Dekreten und Gesetzen im Zuge des Beitrittsprozesses zur EU zu trennen hat.
Das einzige was Besorgnis erregt, und bei allen erregen sollte, ist gezielte Desinformation, denn das ist völlig unproduktiv, schloß Bundesobmann Karsten Eder. (Schluß)

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