AK fordert Stufenplan der Regierung zur Benzinpreissenkung auf EU-Niveau

Grasser und Schmid sollen AK unterstützen

Wien (AK) - Die jüngste Benzinpreissenkung um 10 Groschen kann
nur ein erster Schritt sein, betont AK-Direktor Werner Muhm. Über das was und wie einer weiteren Absenkung ist in der Koalition jedenfalls ein massiver Streit ausgebrochen. Muhm erwartet sich in der Sache massive Unterstützung der Minister Grasser und Schmid, um bei Minister Bartenstein für eine weitere Absenkung des Benzinpreises zu sorgen. Muhm verlangt von der Regierung die Ausarbeitung eines Stufenplanes mit dem eine Absenkung des Benzinpreises auf EU-Niveau binnen eines Jahres erreicht wird. "Dann fällt auch der 40 Groschen Grenzkorridor weg", so Muhm. Dass sich die FPÖ nunmehr so massiv in dieser Frage engagiere, bewertet Muhm als ein Ablenkungsmanöver vom blau-schwarzen Belastungspaket, das nunmehr in Kraft tritt.

Die AK, so Muhm, hat neben der Preissenkung aber auch flankierende Maßnahmen gefordert, die rasch umgesetzt werden müssen:
+ Erhöhung der Pendlerpauschale um 10 Prozent
+ Erhöhung des Kilometergeldes um 30 Groschen
+ mehr Preistransparenz durch regelmäßige Preiserhebungen der Länder-und Bundespreisbehörden, sowie Veröffentlichung der Ergebnisse. Das seien Maßnahmen, die prompt und umgehend umgesetzt werden könnten und österreichweit allen Pendlern zugute kommen würden.

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