Zierler: Gusenbauer-Kritik am Aktionstag: Münchhausen-Syndrom mit schweren Amnesieschüben

SPÖ hat das Recht von sozialer Gerechtigkeit zu reden verwirkt

Wien, 2000-06-02 (fpd) - "Die SPÖ hat mit dem Abgang Kreiskys jedes Recht verloren, das Wort "soziale Gerechtigkeit" auch nur in den Mund zu nehmen. Die Aussagen von SP-Chef Gusenbauer zeigen, woran die SPÖ derzeit leidet, am Münchhausen-Syndrom mit schweren Amnesieschüben," so reagierte heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler auf die Aussagen von SP-Chef Gusenbauer am SPÖ-Aktionstag. ****

1996 und 1997 habe die SPÖ sowohl die direkten als auch die indirekten Steuern z.B. Energieabgabe , Versicherungs- bzw. Tabaksteuer, massiv erhöht. Kindergeld, Kinderbeihilfe, Pflegegeld, Arbeitslosenversicherung wurden gekürzt, auch der Selbstbehalt sei eine SPÖ-Erfindung. Die Sozialdemokraten hätten die Menschen jahrelang "zum Stopfen von Budgetlöchern" herangezogen und diese Methode habe sich auch bei Ihren Verhandlungen mit der ÖVP wie ein roter Faden durchgezogen.

Die Freiheitlichen setzten nun dringend notwendige und vor allem echte Sanierungsmaßnahmen. Die FPÖ sei der Garant dafür, daß gerade sozial Schwache, Familien und jene Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, nicht bestraft würden. Daher werde es tiefgreifende Strukturreformen, aber keine "Belastungspakete à la roten Pensionistenbrief-Kanzlern" geben.

"Gusenbauer soll sich nicht als Freizeit-Orakel betätigen, es reicht, wenn er sich der Vergangenheit der SPÖ bewußt wird. Und bevor er heute von der Regierung Aufklärung über eine Zeitungsente verlangt, hätte er schon gestern seine Rolle bei den Sanktionen aufklären sollen", so Zierler abschließend. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC