AK zu Zinsabrechnung: Spät aber doch - FPÖ endlich aufgewacht!

Wien (AK) - Den heute erhobenen Vorwurf von Riess-Passer und
Haider, die AK hätte schon lange von der Praxis ungenügender Zinsabrechnungen von Geldinstituten gewußt und nichts unternommen, weist AK Direktor Werner Muhm entschieden zurück. Vielmehr war es die AK als Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die diesen Mißstand aufgedeckt hat. Bereits 1996 hat die AK Wien -als Ergebnis einer Studie - eine Änderung der Zinsanpassungsklauseln gefordert und verlangt, dass Zinserhöhungen und -senkungen gleichmäßig weitergegeben werden. Seit dem wurden tausende Konsumenten beraten und gegenüber den Geldinstituten vertreten. Dass manche Institute diesen Forderungen nur ungenügend nachgekommen sind, zeigt eine Untersuchung der AK Niederösterreich im März. Seit 9. März gab es allein in der AK Wien nochmals fast 5.000 Konsumentenanfragen. In 1.300 Fälle wurden die notwendigen Unterlagen übergeben und diese werden derzeit geprüft. Die Arbeiterkammern waren also keineswegs untätig, betont Muhm: "Offenbar ist die FPÖ mit fast zweimonatiger Verspätung durch die Informations- und Beratungstätigkeit der Arbeiterkammern aufgeweckt worden." ****

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