Jung: Verkürzung des Zivildienstes ist private Ministermeinung Strassers

Vorhaben durch den Koalitionspakt nicht gedeckt

Wien, 2000-06-02 (fpd) - Der freiheitliche Wehrsprecher, Abg. Bgdr Wolfgang Jung, stellte zum Vorschlag von Innenminister Strasser, den Zivildienst zu kürzen, fest, daß dieses Vorhaben durch den Koalitionspakt nicht gedeckt wäre, und es auch keine Absprache darüber gäbe. ****

"Die längere Dauer des Zivildienstes wurde bei der Beschlußfassung des Zivildienstgesetzes zurecht mit der höheren zeitlichen, aber auch sonstigen Belastung der Soldaten (z.B.: Übungen), begründet. Die Gefahren eines möglichen Einsatzes (auch schon im Katastrophenfall) können ohnehin nicht abgegolten werden", meinte der FPÖ-Abgeordnete.

Abschließend stellte Jung fest, daß die von SP-Minister Schlögl übernommenen (finanziellen) Schwierigkeiten um den Zivildienst zwar bekannt wären, das relativ gut dotierte Innenressort aber dafür - wie das mit viel größeren ererbten Problemen belastete Verteidigungsministerium auch - jedoch selbst fertig werden müsse. "Außerdem hat es keinen Sinn, solche grundlegenden Fragen vor dem Abschlußbericht der Kommission über die künftige Wehrform anzusprechen", schloß Jung. (Schluß)

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