Bgm. LR Knotzer: Bezirk Baden verliert 5 Gendarmeriedienstposten - Widerstand der Bürgermeister angekündigt

Qualitätsverlust der öffentlichen Sicherheit - Gesprächstermin bei Innenminister Strasser eingefordert

St. Pölten, (SPI) - Die ersten Auswirkungen der massiven Dienstposteneinsparungen bei Gendarmerie und Polizei sind da. Gemäß eines internen Papier des Innenministeriums soll allein der Bezirk Baden im südlichen Niederösterreich fünf Dienstposten bei der Gendarmerie verlieren. "Dies ist ein massiver Anschlag auf die Sicherheitsinteressen unserer Bevölkerung, viele Bürgermeister haben bereits ihren Widerstand gegen diese Einsparungsmaßnahmen angekündigt. Baden ist ein aufstrebender und vor allem in Bezug auf Einwohner und Wirtschaft wachsender Bezirk. Unser Bezirk ist sicher und ist damit ein Beweis für die ausgezeichnete Arbeit unserer Gendarmeriebeamtinnen und -beamten. Dieses hohe Sicherheitslevel könnte allerdings rasch verloren gehen, wenn die Kürzungsmaßnahmen tatsächlich vollzogen werden", kritisiert der Traiskirchner Bürgermeister und Gemeindereferent der NÖ Landesregierung, LR Fritz Knotzer, die bekanntgewordenen Einsparungspläne von Innenminister Strasser.****

"Besonders wir in Traiskirchen als Unterhalter des größten Flüchtlingslagers wissen, was Sicherheit bedeutet und wie die Menschen auf Einsparungen in diesem Bereich reagieren. Die Bevölkerung befürchtet bereits jetzt weniger Beamte auf der Straße, das subjektive Sicherheitsgefühl droht zu schwinden. "Ich werde diese Einsparungsmaßnahmen jedenfalls nicht unwidersprochen hinnehmen. Gemeinsam mit den Bürgermeistern des Bezirks werden wir bei Innenminister Strasser unseren Protest deponieren, ich habe bereits um einen Gesprächstermin nachgesucht", so Knotzer weiter. "Wenn die blauschwarze Regierung ihre neueste Kürzungsdrohung umsetzt und bei Gendarmerie und Polizei österreichweit rund 400 Planposten einspart, ist ein enormer Qualitätsverlust der öffentlichen Sicherheit das logische Resultat. Viele Bezirke Niederösterreichs werden diese Maßnahme ziemlich hart treffen. Die hervorragende Arbeit von Strasser-Vorgänger Karl Schlögl, der zudem auch für eine Aufstockung der Dienstposten eintrat, könnte damit binnen weniger Wochen zunichte gemacht werden", so LR Knotzer abschließend.
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