Klaus Pinters "Wiener Mischung" in der Hermesvilla

Wien, (OTS) "Wiener Mischung" nennt der Künstler Klaus Pinter seine Installationen, die vom 1. Juni bis 10. September in der Hermesvilla im Lainzer Tiergarten zu sehen sind. Pinter verwendet unbekannte Objekte aus dem Depot des Historischen Museums der
Stadt Wien , vor allem Büsten berühmter, aber auch heute unbekannter Menschen und fügt sie in Rauminstallationen ein, die
in Dialog , aber auch Kontrast zu den historischen Räumlichkeiten der Hermesvilla treten.

250 Plastiken und Objekte aus dem Museumsdepot hat Pinter in seinen künstlerischen Intentionen eingebunden, Artefakte aus Vergangenheit und Gegenwart temporär gegeneinander gesetzt und damit ein formales Spannungsfeld für den Besucher geschaffen. Die Historischen Räume der Hermesvilla bekommen so ein neues Gesicht, Büstenformationen deuten die Thematik von "Mensch und Masse" an, labyrinthische Glasgänge schaffen ein zusätzliche mythische Aura für die dekorbeladenen Zimmer, riesige Spiegel geben den Räumen neue ästhetische Dimensionen. Der Künstler schafft damit eine visuelle und sinnliche Rezeption der Historie, die die Hermesvilla ausstrahlt, an die Stelle von Daten und Geschichtsabläufen tritt eine "Wiener Mischung" aus Zeit, Objekt und Raum.****

Klaus Pinter war Gründungsmitglied der international
bekannten Künstlergruppe "Haus-Rucker-Co. Seit 1985 löst er in zunehmendem Maß die Grenzen zwischen Malerei, Plastik und Architektur auf und bezieht historische Räume in seine Arbeiten
mit ein, so etwa bereits im Börsensaal des Palais Ferstel, in der Minoritenkirche in Krems, im Nikolaus-Palais in St. Petersburg,
der Alten Residenz in Salzburg oder dem Theseus-Tempel in Wien.
Die Ausstellung in der Hermesvilla ist jeweils Dienstag bis
Sonntag und Feiertag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der
Eintrittspreis beträgt 50,- Schilling, es gibt zahlreiche Ermäßigungen. (Schluss) gab

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