Gewerbeverein: Warum zahlen Unternehmer doppelt?

Wien (OTS) - Rund 580.000 Menschen - 75 Prozent aller Unfallopfer
- verletzen sich pro Jahr in Österreich im Haushalt, beim Sport oder in der Freizeit. Die daraus folgenden rund 1,3 Millionen Spitals- und an die 3,7 Millionen Krankenstandstage kosten die Volkswirtschaft pro Jahr etwa 25 Milliarden Schilling. Addiert man die vielen Wegunfälle zur und von der Arbeitsstelle, dann ist der Prozentsatz weit über 75.

"Volkswirtschaft" steht hier offensichtlich zum überwiegenden Teil für Unternehmer. Unternehmer zahlen nicht nur fast zur Gänze die Unfallversicherung für alle Arten von Unfällen, sie zahlen auch die Hälfte der Krankenversicherungsbeiträge und sie zahlen für viele Wochen Ersatzkräfte für die Verunfallten.

Der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) bringt wenig Verständnis auf, dass eine Bundesregierung, die für alles die Kostenwahrheit - zu Recht - anstrebt (Erhöhung der Gebühren bei Ausstellung von Reisepässen, etc.) ihre Wirtschaft mit ihr überhaupt nicht zurechenbaren Kosten belastet.

Wenn man zu den o.a. 25 Milliarden noch die Wegunfälle hinzurechnet, kommt man auf etwa 30 Milliarden Schilling. Genau diese Beträge sind von den Arbeitnehmern - verpflichtend - über private Versicherer abzudecken. Es geht nicht an, dass Rechnungen denjenigen präsentiert werden, die auch noch den Schaden zu tragen haben.

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