Keusch: B 121: Ausbauvorhaben vom Bund wieder gestrichen

Budget: 220 Millionen Schilling weniger für Straßenausbau in NÖ

St. Pölten, (SPI) - "Der Ausbau der B 121 (Bundesstraße Amstetten-Weyer) ist seit Jahren eine verkehrstechnische Notwendigkeit und eine dringende Forderung der lokalen Politiker. Nun scheint dieses so wichtige Ausbauvorhaben dem Sparstift des Bundes zum Opfer zu fallen. Der vierspurige Ausbau - und zwar über Kematen hinaus - ist nicht mehr finanzierbar, da die neue Bundesregierung mit FP-Verkehrsminister Schmid dem Land Niederösterreich rund 220 Millionen Schilling für Straßenbauvorhaben gestrichen haben. Die verantwortliche Abteilung des Landes spricht in diesem Zusammenhang bereits von massiven "Budgetengpässen", dem eben - neben anderen wichtigen Projekten - auch der Ausbau der B 121 zum Opfer fällt. Alle Versprechungen, allen voran von Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll, scheinen damit nicht mehr zu gelten. Ein massiver Schlag gegen die Region und die betroffene Bevölkerung", kritisiert der Amstettner SP-LAbg. Eduard Keusch.****

Im Zusammenhang mit den bereits erfolgten Kürzungen im Verkehrsbudget lässt sich eine klare Politik absehen. Wichtige Projekte, wie Ortsumfahrungen, der Ausbau von Hauptverkehrsrouten oder der Neubau von Straßen, werden weiterhin auf die lange Bank geschoben. Dies wird auch durch die vorgesehene Mittelzuteilung untermauert. Erhielt NÖ vom Bund für Ausbau, Instandsetzung und Betrieb des NÖ Straßennetzes im Jahr 1995 noch 1,6 Milliarden Schilling, sind es im Jahr 2000 nur mehr 1,38 Milliarden.

"Wenn der Ausbau der B 121 wieder einmal in Frage gestellt ist, dann gefährdet dies massiv die dynamische Entwicklung der Wirtschaftsregion des Bezirks Amstetten. Ohne eine moderne und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur sind zudem die beinahe tagtäglichen Staus und die gefährlichen Situationen auf der B 121 prolongiert, die Menschen in den Gemeinden müssen weiter auf eine Entlastung vom Durchzugsverkehr warten. Ich fordere den NÖ Landesverkehrsreferenten und alle Politiker der Region auf, den Anschlag gegen die Verkehrsinteressen unserer Regionen abzuwehren und den Ausbau der B 121 weiterhin zu gewährleisten", so LAbg. Keusch abschließend.
(Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI