Gleichenfeier für 48 Wohnungen in Krems

LR Knotzer: Jugend und Jungfamilien - Wohnen muss billiger werden

St. Pölten, (SPI) - Gestern Mittwoch, den 31. Mai 2000, fand unter Beisein von Wohnbaulandesrat Fritz Knotzer und SP-Klubobman LAbg. Ewald Sacher die Gleichenfeier einer 48 Wohnungen umfassenden Wohnhausanlage in der Mooshammergasse in Krems/Donau statt. Bauherr dieser neuen und modernen Wohnhausanlage ist die Gemeinnützige allgemeine Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Wien. Die gesamte Anlage ist gemäß der modernsten Standards der Technik und Komfort konzipiert worden. Von den 48 Wohneinheiten sind 6 rund 38 m2 groß, 18 rund 57 m2 und die weiteren 24 Wohnungen haben eine Größe von etwa 75 m2, Balkone bzw. Terrassen mit Eigengarten sind eine Selbstverständlichkeit. Für alle Wohnungen hat das Land Förderungsmittel bereitgestellt. Aufgrund der persönlichen Familien-und Einkommensverhältnisse besteht die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Superförderung. Besonders Jungfamilien sollen von dieser besonderen Förderung profitieren", freut sich Fritz Knotzer über das gelungene Projekt. Die Übergabe der neuen Wohnungen ist für Juni 2001 geplant.****

Am Rande der festlichen Gleichenfeier nahm Knotzer auch zu einer neuen Initiative des Landes zur besonderen Förderung von Jugendlichen und Jungfamilien Stellung. Knotzer: "Wir verzeichnen für die Aktion ‘Junges Wohnen’, welches mein Ressort vor wenigen Wochen gestartet hat, eine riesengroße Nachfrage. Mehrere Hundert junge Menschen haben bereits auf die Berichte in den Medien und die Inserate reagiert und sich für dieses "junge und alternative" Wohnen interessiert. Über 30 Gemeinden haben bereits Interesse bekundet, auf ihrem Gemeindegebiet entweder gemeinsam mit Genossenschaften oder selbst als Bauträger aufzutreten, um diese Jugendwohnhäuser in die Tat umzusetzen - um jungen Menschen eine moderne, günstige Wohnung, die speziell auf Jugendliche und Jungfamilien aufgebaut ist, zur Verfügung zu stellen."

Die Eckpunkte dieser besonderen Förderaktion sind auch bisher einmalig in NÖ. Die Miete richtet sich dann nach dem jeweiligen Einkommen der jungen Menschen. Jene die ein geringes Einkommen haben, bekommen einen Großteil der Miete rückerstattet. Weiters ist geplant, dass durch günstige Bauweise und dadurch, dass die Gemeinden die Baugrundstücke kostenlos und aufgeschlossen zur Verfügung stellen, kein Baukostenbeitrag einzuheben ist. "Dies erleichtert vor allem jungen Menschen, die ja kaum Ersparnisse haben, günstig Wohnraum zu bekommen. Ein meist beträchtlicher Baukostenzuschuss für den Ankauf des Grundstückes fällt damit nämlich weg", so LR Knotzer über die Vorteile.

Für den 14. Juni ist weiters in Stockerau eine hochkarätig mit Fachleuten, Architekten, Wissenschaftler sowie Vertretern von Gemeinden und Bauträgern besetzte Wohnbauenquete angesetzt. Dort soll vor allem über junges Wohnen und moderne neue Wohnformen diskutiert werden. "Für mich als verantwortlicher Wohnbaulandesrat ist es wichtig, nicht nur rechtzeitig auf die neuesten Trends reagieren zu können, es liegt mir vor allem die Zufriedenheit der Menschen mit ihren neuen Wohnungen am Herzen. Wir wollen auf der Wohnbauenquete die richtigen Schlüsse ziehen, wir wollen neue Trends aufnehmen und bei Bedarf die Strukturen ändern bzw. anpassen", so LR Knotzer über die Zielsetzung der Veranstaltung. Von der Technischen Universität Wien werden beispielsweise Experten und Soziologen die Bevölkerungsentwicklung und die Verhaltensweisen der Jugend sowie ihre Wünsche auf den Punkt bringen. "Ich erwarte mir jedenfalls, dass von dieser Enquete wichtige Impulse für die Gemeinden, die Wohnbaugenossenschaften, aber auch zur Steigerung der Zufriedenheit der Jugend und junger Familien mit ihren Wohnungen sowie ihrer Lebensqualität ausgehen", so der NÖ-Wohnbaureferent abschließend. (Schluss) fa

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