Farthofer: Ölmultis haben amtliches Preisregelungsverfahren abgewehrt - Benzinpreissenkung viel zu gering!

Ständiger Konsumentennepp muss endlich beendet werden

St. Pölten, (SPI) - "Die Ölmultis und Wirtschaftsminister Bartenstein haben gestern wohl in letzter Minute ein amtliches Preisverfahren für Benzin und Diesel abgewehrt. Kommt nun aber tatsächlich auch eine Entlastung für die Autofahrer oder nur ein kleiner Preisschritt nach unten, dem in naher Zukunft ein weitaus größerer wieder nach oben folgen wird? Vorsicht ist angebracht - denn noch ist kein Ende des mittlerweile seit Jahren anhaltende "Konsumentennepps" mit den ständig steigenden Treibstoffpreisen in Sicht. Zudem ist für mich die von der OMV angekündigte sofortige Preissenkung von Superbenzin um 10 Groschen je Liter (!) viel zu gering - angebracht wären mindestens 50 Groschen je Liter - und zwar für alle Treibstoffsorten", kommentiert der Zwettler SP-LAbg. Erich Farthofer die gestern erzielte Einigung zwischen Wirtschaftsminister und der OMV über eine sofortige Preissenkung von Eurosuper um 10 Groschen pro Liter und einer 40-Groschen Abweichungsorientierung an den europäischen Treibstoff-Durchschnittspreisen.****

Die Bevölkerung ist seit Jahren mit ständig steigenden Treibstoffpreisen konfrontiert. "Derzeit fehlt mir wirklich der Glaube, dass der gestern erzielte Kompromiss wirklich die geforderte Entlastung bringt", so Farthofer weiter. Mit steigenden Weltmarktpreisen kann man nämlich die Entwicklung der Benzinpreise in Österreich längst nicht mehr erklären. Diese Entwicklung ist ein konsumentenfeindliches Spiel eines ungeregelten Marktes, der nur auf Gewinnmaximierung aus ist und die Menschen massiv ausnützt. Rohöl-Preissteigerungen führen sofort zu Benzinpreisanhebungen, Verbilligungen am Rohölmarkt werden dagegen kaum weitergegeben.

Hunderttausende Pendler, Familien und die Wirtschaft werden belastet, ja geradezu ausgenommen, nur damit die Ölmultis Gewinnsteigerungen in Milliardenhöhe bekanntgeben können. Die Bevölkerung fordert zu Recht Gegenmaßnahmen ein. Wirtschaftsminister Bartenstein ist aufgefordert, den Ölmultis genauestens auf die Finger zu sehen. "Sollte auch nur der geringste Verdacht aufkommen, dass das ‚monopolistische Spielchen‘ auf dem Rücken der Autofahrer weiter betrieben wird, ist sofort ein amtliches Preisverfahren für Benzin und Diesel einzuführen", fordert LAbg. Farthofer abschließend.
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