Arbeit in der Familie darf nicht zum Nachteil werden

LR Waibel bei der Landesfamilienreferentenkonferenz in Niederösterreich

St. Pölten (VLK) - "Es ist gut zu sehen, dass die Länder
in vielen wichtigen familienpolitischen Fragen an einem
Strang ziehen." Dieses Resumee zog Landesrätin Eva Maria
Waibel bei der Landesfamilienreferentenkonferenz in St.
Pölten. ****

Von den gemeinsamen Standpunkten und Forderungen, auf die
sich die Familienreferenten bei ihrem zweitägigen Treffen
einigten, liegen Waibel zwei besonders am Herzen. Dabei geht
es um die pensionsrechtliche Anrechnung von
Kindererziehungszeiten und um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Ausdrücklich begrüßt wurde von den Familienreferenten der Länder das Ziel, bei der geplanten Pensionsreform künftig Kindererziehungszeiten wie Beitragszeiten zu berücksichtigen. Landesrätin Waibel: "Dies ist ein wichtiger Meilenstein für Frauen, die Kinder erziehen und dafür ihre Berufstätigkeit unterbrechen." Grundsätzlich sei die pensionsrechtliche
Anerkennung von Kindererziehungszeiten "ein Anliegen, das wir
in Vorarlberg schon lange vertreten, weil es hier um einen außerordentlich wichtigen Dienst an der Gesellschaft geht,
der jenen Eltern, die zugunsten ihrer Kinder auf Beruf und
Einkommen verzichten, nicht zum Nachteil gereichen darf".

Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
wurden ebenfalls diskutiert. Landesrätin Waibel brachte die Forderung vor, Gesetze auf Bestimmungen zu durchforsten,
welche die Teilzeitarbeit erschweren. "Wenn wir wollen, dass
die Teilzeitarbeit vermehrt von Seiten der Wirtschaft
angeboten wird, braucht es die gesetzliche Gleichstellung von Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten", so Waibel.

Weiters bekräftigten die Familienreferenten ihre bereits
bei den letzten Treffen vorgebrachte Forderung nach bundesgesetzlichen Vorkehrungen, damit einkommens- und vermögenslose Partnerinnen und Partner bei Kreditaufnahmen
nicht mithaften. Auch dieser Punkt wird von Vorarlberg
unterstützt, betonte Waibel: "Hier sind vor allem Frauen
betroffen, die es vor der Schuldenfalle zu bewahren gilt."
(gw,nvl)

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