Achatz: Verbund-Aufsichtsrat verunsichert!

Freiheitlicher Landesrat fordert erneut Spiel mit offenen Karten

Wien, 2000-05-30 (fpd) - In der heutigen Verbund-Aufsichtsratssitzung kam es wieder zu keiner Entscheidung: Weder zur geplanten Energie Austria, noch zum Anteilserwerb an der oberösterreichischen Energie AG. ****

Die Minderheitsaktionäre TIWAG (Tirol), EVN (NÖ) und Wienstrom kritisierten vor allem, daß es von Seiten des Verbund-Vorstands keinerlei klare Antwort gab, woher die mehr als 5 Milliarden Schilling für einen Anteilskauf von 25% plus einer Aktie an der Energie AG kommen. Außerdem zeigten sich die Aufsichtsratsmitglieder stark verunsichert, da immer noch nicht klar ist, wie viel Einfluß die französische EDF auf die ESTAG tatsächlich hat.

Dazu der oberösterreichische FPÖ-Landesrat Dr. Hans Achatz: "Auch für Oberösterreich gilt es zu klären, welche Durchgriffsrechte den Franzosen in den Syndikatsverträgen mit der ESTAG eingeräumt wurden. Daher ist die Steiermark jetzt aufgefordert, endlich mit offenen Karten zu spielen und die wahren Inhalte der Verträge ihren zukünftigen Partnern mitzuteilen."

Auch im Bereich der Finanzierung forderte Achatz heute völlige Transparenz. Offenbar plane der französische Staatskonzern EDF durch die Bereitstellung von Milliardenbeträgen, sich über die ESTAG auch in der geplanten Energie Austria weitreichende Kontroll- und Einflußrechte zu sichern.

"Für Oberösterreich kommt eine derartige Verschachtelung von Energieunternehmen mittels Geheimverträgen, wie es offenbar in der Steiermark der Fall ist, nicht in Frage", schloß Achatz. (Schluß)

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