Gleichenfeier im neuen Stadt- und Landesarchiv

Wien, (OTS) Im zukünftigen Stadt- und Landesarchiv im Gasometer fand am Montag Nachmittag eine Gleichenfeier anlässlich der Fertigstellung der Rohbauarbeiten statt. Kulturstadtrat Peter Marboe besichtigte mit Archivdirektor Ferdinand Opll und
Vertretern der den Bau ausführenden Gesiba die Baustelle. Der Baufortschritt entspricht exakt den Plänen, mit der Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten für das Archiv darf im Frühjahr 2001 gerechnet werden. Es sei schön, so Marboe, dass das Archiv als "Gedächtnis der Stadt" in einem Bau sein Zuhause finde, der die wertvolle Bausubstanz eines alten Industriebaues mit moderner,
alle Ansprüche erfüllenden Architektur verbinde.

Das Stadt- und Landesarchiv kann auf Bestände bis ins 13. Jahrhundert zurück verweisen, darunter alte
Stadtrechtsprivilegien (ab 1296), die ältesten Rechnungsbücher der Stadt (ab 1424) oder auch auf das Originaltestament Beethovens
oder Originalpläne von Otto Wagner. Insgesamt verfügt das Archiv über Akten, Bücher, Dokumente, Handschriften, Pläne und Urkunden im Gesamtumfang von 35.000 Laufmetern, wobei pro Jahr ca. 1000 Laufmeter dazukommen.****

Die Besucherfrequenz des Archivs beträgt derzeit ca. 6.000 Benützertage pro Jahr, weiters werden auch tausende telefonische und schriftliche Anfragen durch das Archiv erledigt. Mit Publikationen und Ausstellungen leistet das Archiv
wissenschaftliche Arbeit und bietet Information für die breitere Öffentlichkeit. Für die gesamte Arbeit des Archivs ergeben sich mit den neuen Räumlichkeiten im Gasometer beste Bedingungen. Das Archiv verfügt ab 2001 über drei geschlossene Untergeschosse, die allein Depotzwecken dienen und drei Geschosse - über der zweistöckigen, alle Gasometer durchziehenden "Mall" -, die für Büros, Kommunikation, Besucherbetrieb etc. gewidmet sind. Die Baukosten betragen 295 Millionen Schilling, wobei die Stadt Wien
der Gesiba bereits 280 Millionen Schilling bereits überwiesen hat. Mit den durch diese Überweisung ermöglichten Veranlagungserträgen erzielt die Gesiba die restlichen 15 Millionen. (Schluss) gab

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