AK: Mitglieder werden uns mehr und dringender brauchen

Wien (AK) - "Die FPÖ will uns Geld wegnehmen, weil ihr unsere Kritik an den Belastungspaketen nicht passt" - das steckt hinter der Absicht der FPÖ, das AK Budget kürzen zu wollen, erklärt AK Präsident Herbert Tumpel. Die Wahlergebnisse bei den Arbeiterkammerwahlen haben gezeigt, dass die Mitglieder von der AK erwarten, dass sie gegen die Belastungspakete auftritt. Tumpel rechnet damit, dass die Arbeiterkammer in Zukunft noch mehr gefordert sein wird: "Wenn die Regierung ihren Belastungskurs weiterfährt, werden uns die Mitglieder mehr und dringender brauchen." Zwei Drittel der Wiener Arbeitnehmer halten die Höhe der Beiträge für angemessen, das ergab eine Nachwahl-Umfrage erst vor zwei Wochen. Die AK wird sich gegen eine Senkung ihres Budgets zur Wehr setzen, erklärt der AK Präsident. ****

Die AK wird sich nicht hineinregieren lassen, wie sie die Interessen der Arbeitnehmer vertritt, erklärt Tumpel: "Die AK ist ausschließlich ihren Mitgliedern verantwortlich und nicht einer Regierung oder sonst wem", erklärt Tumpel. Der AK Präsident sieht den Kurs der AK durch die Wahlergebnisse bestätigt. Auch eine Nachwahl-Umfrage unter Wiener Arbeitnehmern hat erst vor zwei Wochen gezeigt, dass die Arbeitnehmer zu ihrer AK stehen. 68 Prozent der sprechen sich gegen eine Kürzung des AK Budgets aus. 67 Prozent sind der Meinung, dass die Höhe der Beiträge gerade richtig ist, nur 17 Prozent halten sie für zu hoch, 8 Prozent sogar für zu niedrig (8 Prozent keine Antwort).

Tatsächlich geht es der FPÖ nur darum, der AK Geld wegzunehmen, um sie politisch mundtot zu machen. Die AK wirtschaftet sparsam und investiert das ständig in eine Ausweitung der Leistungen für die Mitglieder.

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