Sickl: EuGH-Entscheidung zum Pensionsalter der Männer

Kosten in Milliardenhöhe drohen

Wien (OTS) - Im Zusammenhang mit der Aufhebung des Frühpensionsantrittsalters von 57 Jahren für Männer wegen geminderter Arbeitsfähigkeit und Senkung auf 55 Jahre wie für Frauen durch das EuGH-Erkenntnis appellierte die Bundesministerin für soziale Sicherheit und Generationen, Dr. Elisabeth Sickl, an die staatstragende Vernunft aller politischen Kräfte.
Man solle sich zur Lösung des letztendlich alle angehenden Problems vom parteipolitischen Hickhack distanzieren und sich endlich konstruktiv einbinden.

Als besonders verantwortungslos bezeichnet Sickl die Vorgangsweise von Interessenvertretungen, die Männer zwischen 55 und 57 auffordern, jetzt noch rasch Pensionsanträge zu stellen. Dies verursache zusätzliche Kosten in Milliardenhöhe, die letztendlich von der Allgemeinheit getragen werden müssen. BM Sickl fordert staatspolitisches Handeln statt parteipolitischer und interessenpolitischer Kleinkrämereien ein. Es seien alle aufgerufen, an der Stabilisierung des österreichischen Finanzhaushaltes mitzuwirken. Keiner dürfe sich dieser Verantwortung entziehen. Denn die Konsequenzen einer schlechten Finanzpolitik hätten alle Österreicher zu tragen.

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