Rabenhof von Vitasek und Welunschek "inhaltlich besetzt"

Subventionsfreie Bespielung ab Juli 2000 SP Wien und Bezirksvorsteher mit dem Konzept solidarisch

Wien (OTS) - Die Bespielung des Wiener Rabenhof-Theaters (es muß von der "Josefstadt"
aus finanziellen Gründen abgegeben werden) durch den Kabarettisten Gerhard
Bronner ist wieder fraglich geworden. Das berichtet NEWS in seiner nächsten Ausgabe.

Die renommierten Wiener Theatermacher Karl Welunschek und Thomas Gratzer
(Regie), Andreas Vitasek (Kabarett) und Gernot Lechner (Administration)
wollen das Haus zu denselben Bedingungen wie Bronner bespielen nur noch
früher: nämlich subventionsfrei und ausschließlich mit Sponsorenhilfe.

Geplant ist laut NEWS, schon ab Juli neun Monate im Jahr "aggressives,
junges Volkstheater mit den besten Regisseuren der freien Szene" (Welunschek) und drei Monate hochrangiges Kabarett mit Andreas Vitasek
oder Thomas Maurer zu spielen.

Kulturstadtrat Marboe hatte mit Bronner schon letzte Unklarheiten beseitigt. Sein Argument: Bronner wolle das Haus zu budgetär unsicheren
Zeiten ohne Subvention und sofort im Herbst bespielen, die Schließung würde zur Verrottung des Theaters führen.

SP-Kultursprecher Ernst Woller und Bezirksvorsteher Erich Hohenberger (SP)
ihm wurde vom Kulturamt Mitsprache zugesichert unterstützten das Welunschek-Projekt, das schon Sponsoren gefunden hat. Wollerzu NEWS:
"Es
gibt jetzt kein Argument mehr, das Haus einem achtundsiebzigjährigen Kabarettisten statt der jungen Szene zu überantworten. Zumindest wäre Marboes Erklärungsbedarf hoch."

Rückfragen: NEWS
(Schluss)

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