Stoisits kritisiert Gudenus-Gleichstellung von Nazi-Opfern mit Mafia

FPÖ hat sich von NS-Zeit noch immer nicht distanziert

Wien (OTS) "Die Entschschädigungszahlungen für Zwangsarbeiter als 'Schutzgeld', das üblicherweise Geschäftsleute in Sizilien der Mafia bezahlen müssen, zu bezeichnen, wie das FP-Bundessrat Gudenus tut, ist skandalös. Das zeigt neuerlich, daß die FPÖ immer noch keine klare Distanzierung vom Nationalsozialismus vorgenommen hat. Wer nämlich die Opfer des größten Unrechts der Menschheitsgeschichte, des Nationalsozialismus, mit der Mafia vergleicht, der will damit implizit glauben machen, daß der Nationalsozialismus etwas Gutes darstellt", kritisiert die Abgeordnete der Grünen, Terezija Stoistis, Gudenus-Äußerungen in der Zeitschrift 'profil'.

Bei Gudenus handle es sich ja um einen 'Wiederholungstäter', der schon einmal Probleme mit der Anerkennung der Existenz von Gaskammern hatte und daher als Nationalratsabgeordneter zurücktreten mußte. "Bundeskanzler Schüssel ist nun gefordert, denn derart ungeheuerliche Äußerungen eines Abgeordneten seines Koalitionspartners verstoßen eindeutig gegen die von ihm mitunterzeichnete Präambel", schließt Stoisits.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.at
d"

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB