Muzik: Nebenbahnen: ÖVP verkauft Niederösterreichs Verkehrsinteressen auf dem Altar der blauschwarzen Koalitionsinteressen

17 Nebenbahnen in Niederösterreich vor der Schließung

St. Pölten, (SPI) - "Die Niederösterreichische ÖVP hat sich zum Verräter an den Verkehrsinteressen unseres Bundeslandes
entwickelt. Die Blauschwarze Regierung erhöht die Fahrpreise für die Tausenden Pendler, kürzt die Zuschüsse für den Nahverkehr und möchte in gleichem Atemzug nicht weniger als 17 Nebenbahnen in Niederösterreich schließen. Dies geht aus einem Papier von FP-Verkehrsminister Michael Schmid und ÖBB-Generaldirektor Draxler hervor. Damit droht Niederösterreich nicht nur mehr als zwei Drittel seiner Nebenbahnstrecken einzubüßen, viele Regionen drohen damit auch ihren Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz zu verlieren", sieht der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hans Muzik, einen massiven Anschlag gegen die Verkehrsinteressen des Landes.****

Während sich die Sozialdemokraten im Bund und Land ganz klar gegen diese Schließungspläne aussprechen, erweist sich die ÖVP-Niederösterreich einmal mehr als willfähriger Exekutor der Streichungspläne. "Da werden die Schließungen bereits verteidigt, obwohl es noch nicht einmal Verhandlungen, geschweige denn Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gegeben hat. Die Strecken Gmünd-Groß Gerungs, Waidhofen/Thaya-Schwarzenau, Drosendorf-Retz, Zistersdorf-Drösing, Gaweinstal-Gänserndorf, Gänserndorf-Marchegg, Engelhartstetten-Siebenbrunn, Kienberg-Pöchlarn, die Mariazellerbahn, St. Pölten-Wieselburg, Türnitz-Freiland, St. Aegyd-Traisen und Schneeberg-Wr. Neustadt sind nur einige
Strecken, die von der Einstellung bedroht sind. Anstatt sich gegen diese Einstellungspläne zu wehren, übt sich die NÖVP, allen voran Landesverkehrsreferent Erwin Pröll, in Verschleierung und Verniedlichung. Die NÖ Sozialdemokraten werden jedenfalls auf Landesebene ihren Protest gegen die Maßnahmen des Bundes und der ÖBB deponieren - wenn sich die ÖVP weiterhin als Verräter niederösterreichischer Verkehrsinteressen positionieren will, dann soll sie das ruhig tun. Die Menschen werden den Landesschwarzen
eine klare Antwort erteilen", so Muzik abschließend.
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