"profil": Gendamerie ermittelte nur 20 Minuten gegen Sickl

Nach Schwarzarbeiter-Vorwürfen nur oberflächliche Ermittlungen gegen Sozialministerin Sickl - Gendarmerie- Kommandant: "Sickl gleicher als gleich"

Wien (OTS) - Wie aus einem Bericht der Montag
erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil"
hervorgeht, ist die Feldkirchner Gendarmerie ihren
Auftrag, gegen Sozialministerin Elisabeth Sickl wegen des
Vorwurfes, sie habe ihr Schloß Albeck mit
Schwarzarbeitern renoviert, zu ermitteln, nicht sehr
intensiv nachgekommen. Stattdessen habe man 20
Minuten lang "Ermittlungen" angestellt, die sich im
Wesentlichen darauf beschränkten, drei vor dem Schloß
abgestellte Pkw auf deren Zulassungen zu überprüfen. Das
gehe, so "profil", aus dem danach angefertigten "Ermittlungs-Bericht" der Gendarmerie hervor und werde
auch gar nicht bestritten.

Im Gegenteil: Der Bezirksgendarmerie-Kommandant von
Feldkirchen, Arnold Holzmann, sagte zu "profil", Sickl sei
"im negativen Sinn gleicher als gleich, weil ihr
Regierungsamt davon abhängt, während einem
Rauchfangkehrer das nicht passieren kann". Man könne
einfach nicht wegleugnen, so Holzmann zu "profil", "dass
bei Frau Minister Sickl auch eine politische Dimension zu berücksichtigen" sei.

Das sei allerdings seine persönliche Meinung und habe
nichts mit der Qualität der Ermittlungen seiner Beamten zu
tun.

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