Ein Musterbeispiel für Gewässer-Revitalisierung BILD

LSth. Gorbach präsentierte Projekt "Koblacher Kanal" vor deutschen Fachleuten

Koblach (VLK) - Vor kurzem konnte die Renaturierung eines
gut 600 Meter langen Stückes des Koblacher Kanals
abgeschlossen werden. Schon während der Arbeiten erregte das Projekt das Interesse von Anrainern und Fachleuten. Heute,
Freitag, führten Vorarlbergs Gewässerschutzreferent Landesstatthalter Hubert Gorbach, der Koblacher Bürgermeister
Fritz Maierhofer und der Leiter des Flussbauhofes, Otto Sohm,
eine Gruppe deutscher Wasserbau-Experten an den Koblacher
Kanal. ****

Gorbach unterstrich die Bedeutung der Renaturierung von Fließgewässern: "Solche Maßnahmen verbessern die
Wasserqualität und liefern die Lebensgrundlage für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Außerdem kann durch Renaturierungen der Hochwasserschutz wesentlich verbessert
werden." In Vorarlberg werden schon seit etlichen Jahren Revitalisierungen mit großem Engagement verwirklicht. Gorbach verwies auf eine Reihe erfolgreich abgeschlossener Projekte,
etwa den Schwarzbach in Bludesch oder die ersten beiden
Abschnitte des Koblacher Kanals. In nächster Zeit anstehende Vorhaben sind eine weitere Etappe des "Koblers" sowie der Krebsgraben und der Wildbach in Hohenems.

Das Projekt Koblacher Kanal bezeichnete Gorbach als "Musterbeispiel für Revitalisierungsmaßnahmen". Aus einem monotonen strukturarmen Vorfluter wurde ein lebendiger, reichhaltiger Bach. Außerdem konnten durch den engagierten
und wirtschaftlichen Einsatz von Seiten des
Landesflussbauhofes die für den zweiten Bauabschnitt
veranschlagten Kosten von 1,2 Millionen Schilling (87.200
Euro) um die Hälfte unterschritten werden.

Exkursionen für Politiker, Experten und interessierte
Bürger werden gerne angeboten. Anfragen nimmt das Landeswasserbauamt Bregenz (Dipl.-Ing. Hermann Wirth, Telefon 05574/511-43110, e-mail: hermann.wirth@vlr.gv.at) entgegen. (gw/dw/dig,nvl)

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