Landeskatastrophenschutzübung:

Unfall im tschechischen Kernkraftwerk Dukovany

St.Pölten (NLK) - Ein Unfall im tschechischen Kernkraftwerk Dukovany war heute Inhalt der Landeskatastrophenschutzübung an der niederösterreichisch-tschechischen Grenze. Erstmals wurden auch das Notfallsystem und vor allem die Informationswege nach Österreich getestet. Der Zivilschutzverband Niederösterreich ist mit den Informationsabläufen zufrieden: Bereits zwei Stunden nach Auslösen des Alarms waren bereits alle österreichischen Stellen informiert.

Seit 15 Jahren sind in Dukovany, nur 50 Kilometer von der niederösterreichischen Grenze, vier Reaktoren in Betrieb. Die tschechischen Behörden wollten mit der Übung auf die Sicherheit des Kraftwerkes hinweisen.

Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka war mit dem Informationsabfluss ebenfalls zufrieden und hob die gute Zusammenarbeit mit Tschechien hervor. Natürlich sei die Sicherheit der Kernkraftwerke immer noch ein großes Problem. Gerade bei der Aufbereitung des Brennstofflagers könnten Probleme auftreten. Österreich wolle an seiner bisherigen Anti-Atompolitik auf jeden Fall festhalten.

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