Gute Ergebnisse in der Wintersaison 1999/2000

Aktueller Bericht der Landesstelle für Statistik

Bregenz (VLK) - Die endgültigen Ergebnisse der
Wintersaison 1999/2000 bestätigen, was bereits in den
Prognosen angekündigt wurde. 911.500 Gäste haben in
Vorarlberg 4,565.000 Übernachtungen gebucht. Die Zahl der Gästeankünfte stieg im Vergleich zum Winter 1998/99 um sechs,
die der Nächtigungen um zwei Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste sank auf genau fünf Tage, 1998/99
waren es noch 5,5 Tage. ****

In den einzelnen Monaten war die Entwicklung
unterschiedlich. Die Weihnachtssaison war rückläufig. Das
beste Ergebnis wurde im März erzielt, da war die Frequenz um
17 Prozent stärker als im Vorjahr. Im April gab es trotz des späten Osterfestes weniger Nächtigungen als im Vorjahr.

Die Gesamteinnahmen aus dem Wintertourismus 1999/2000
betragen 13,8 Milliarden Schilling (eine Milliarde Euro)
gegenüber 12,6 Milliarden Schilling (916 Millionen Euro) in
der Saison 1998/99, das ist ein Plus von 9,8 Prozent. Die Valutenankäufe der Vorarlberger Geldinstitute, die mit dem Tourismus zusammenhängen, stiegen sogar um 10,5 Prozent,
nämlich von 3,1 auf 3,5 Milliarden Schilling (von 225 auf 254 Millionen Euro). Zuwächse gab es bei allen wichtigen
Währungen außer belgischen Francs und schwedischen Kronen.

Von den einzelnen Herkunftsländern der Gäste, die
Vorarlberg im Winter 1999/2000 besuchten, haben die Belgier
und Luxemburger sowie die Italiener ihre Buchungen reduziert.
Die Franzosen haben das Niveau des Vorjahres mit einem Plus
von 0,4 Prozent knapp überschritten, die Nächtigungsziffer
der Deutschen Gäste stieg um 0,8 Prozent. Bei allen anderen wichtigen Herkunftsländern war die Entwicklung sehr
erfolgreich.

Nächtigungen
Herkunftsländer Winter Winter Veränderung

1998/99 1999/2000 in Prozent

Österreich 386.457 406.398 + 5,2 Belgien, Luxemburg 80.305 72.446 - 9,8 Deutschland 3.145.048 3.170.219 + 0,8 Frankreich 81.433 81.779 + 0,4 Vereinigtes Königreich 59.556 63.827 + 7,2
Italien 17.464 16.763 - 4,0 Niederlande 296.152 316.379 + 6,8
Schweden 13.457 14.376 + 6,8
Schweiz, Liechtenstein 291.859 302.839 + 3,8
USA, Kanada 23.322 28.330 + 21,5
Andere 79.593 91.675 + 15,2

GESAMT 4.474.646 4.565.031 + 2,0

Nächtigungszuwächse gab es in der Wintersaison 1999/2000
in der Region Bodensee-Alpenrhein, im Bregenzerwald, am
Arlberg und im Kleinwalsertal. Im Montafon konnte das
Ergebnis des Vorjahres gehalten werden. In der Alpenregion
Bludenz mit dem Brandnertal, dem Klostertal und dem Großen Walsertal musste ein Nächtigungsminus verbucht werden.

Nächtigungen
Herkunftsländer Winter Winter Veränderung

1998/99 1999/2000 in Prozent

Alpenregion Bludenz 484.969 478.575 - 1,3
Arlberg 845.358 874.214 + 3,4 Bodensee-Alpenrhein 271.871 287.980 + 5,9 Bregenzerwald 807.777 838.800 + 3,8 Kleinwalsertal 889.503 910.537 + 2,4
Montafon 1.175.168 1.174.925 +/- 0,0

VORARLBERG 4.474.646 4.565.031 + 2,0

Die gute Wintersaison 1999/2000 ist in erster Linie einer
starken Frequenz der gewerblichen Tourismusbetriebe zu
danken. In den Hotels, Gasthöfen und Pensionen stieg die Nächtigungsziffer um vier Prozent, in den gewerblichen und
privaten Ferienwohnungen wurde nur das Vorjahrsergebnis
erreicht. In den Privatzimmern sank die Nächtigungsziffer um
2,6 Prozent und in den Massenunterkünften einschließlich Campingplätzen um 1,1 Prozent. In den gewerblichen Tourismusbetrieben wurden 2,674.400 Übernachtungen gebucht,
in den Ferienwohnungen 1,086.600, in den Privatzimmern
494.800 und in den Massenunterkünften einschließlich Campingplätzen 309.200.
(so/gw,nvl)

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