Arbeitsmarkt wirkt direkt auf die Versichertenstruktur!

Eigene GKK-Sparmaßnahmen!

Klagenfurt (OTS) - Da die Krankenkassen entgegen oft
anderslautender Darstellungen auf die Beitragshöhen keinen Einfluss haben, sind alle Vorwürfe über Unvermögen und falschem Verhalten völlig haltlos! Auch die Kostenexplosionen im gesamten Gesundheitswesen treffen die Krankenkasse verstärkt noch durch Kostenverlagerungen aus den Spitälern sowie durch die Aufwendungen für Heilmittel!

Der Kärntner Kassenobmann Helmut Pansi verlangt - so wie in den vergangenen Jahren - von der Politik eine klare Hilfestellung für eine einnahmen-orientierte Ausgabenpolitik. Neben Sparpaketen, wie sie von der Politik vorgegeben sind, setzte die Kärntner GKK auch eigene interne Sparmaßnahmen um, die bis zu Veräußerungen letzter Immobilien (Grundstück Althofen, Erholungsheim St. Jakob/Defereggental und Wohnungen) reichten.

Mit Verwaltungskosten von 3,7 % hat die Kärntner Gebietskrankenkasse neben der Erfüllung der Gesetzesvorgaben auch zahlreiche andere Aktivitäten umgesetzt. So erinnert GKK-Direktor Mag. Alfed Wurzer an die Übernahme des Karenzgeldes als neue Leistung ohne einer Personalaufstockung und dem verstärkten Einsatz moderner Managementmethoden und Führungsinstrumenten. Vom Cashmanagement bis zu einem Controlling reicht dieser Maßnahmenkatalog. Dies führte auch zu einer positiven Bilanz der eigenen medizinischen Einrichtungen (Ambulatorien). Auch bei den Öffnungszeiten der Zahnambulatorien bis 19.00 Uhr an vier Wochentagen hat die Kärntner GKK eine Vorbildwirkung!

Mit der Erarbeitung eines "Leitbildes" über den Weg der Personalentwicklung hat die GKK in Kärnten auch den Weg zu einem modernen Dienstleister eingeleitet, so Direktor Mag. Wurzer.

Von der Bundesregierung erwarten die Kassenverantwortlichen u.a. gesetzliche Hilfestellungen bei der EDV-Einbeziehung von Vertragspartnern wie Ärzten, Krankenanstalten und Apotheken! Auch die vor der Einführung stehenden EDV-Standardprodukte sollten als Synergie-Effekte gemeinsam mit der "Chipkarte" als künftiges Informations- und Steuerungsinstrument gesehen werden.

Da die Leistungsabstimmung in gesamten Gesundheitswesen als Ge-bot der Stunde zu sehen ist, sollte dies zwischen den Spitälern und den niedergelassenen Einrichtungen vorgenommen werden. Um zu verhindern, dass die Krankenkassen zu "Doppelzahlern" werden, müssen mit den Leistungsverlagerungen aus den Spitälern auch Geldverlagerungen erfolgen.

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