GLAWISCHNIG ERINNERT BARTENSTEIN AN LAMBACH-ZUSAGE Grüne: "Lambach gilt bereits bei der Eröffnung als unwirtschaftlich und unökologisch - Chance vertan"

Wien (OTS) Anlässlich der Eröffnung des umstrittenen Kraftwerkes Lambach an diesem Wochenende erinnert Umweltsprecherin Eva Glawischnig Minister Bartenstein mit Nachdruck an dessen Zusage als Umweltminister aus hitzigen Lambachtagen, dass es zu einem Verzicht auf die Realisierung weiterer Kraftwerksprojekte an der Traun kommen wird. "Der Ministeriumswechsel dürfte bei Bartenstein aber zu Erinnerungslücken geführt haben. Bis heute gibt es keine gesetzliche Initiative, dass es zu keinen Kraftwerken Riesenberg und Saag kommt", so Glawischnig, die Minister Bartenstein ebenso erinnert, dass es von der Fachsektion keinen Einwand gegen diesen Verzicht gab. "Ausständig bis heute ist jedoch die Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums, wobei die diesbezügliche Aufforderung an das Ministerium durch den Landwirtschaftsminister vom 24.11.1998 datiert", kritisiert Glawischnig, die nun Druck in Richtung einer endgültigen Änderung der Traunverfügung pocht. "Ausständig ist weiters die vollständige Umsetzung aller Zusagen, die hinsichtlich des umstrittenen Kraftwerkbaus gegenüber der EU-Kommission gemacht wurden".
Generell vermerkt Glawischnig angesichts der bevorstehenden Eröffnung, dass das Kraftwerk Lambach noch bevor es überhaupt eine Kilowattstunde produziert hat, als eines der unwirtschaftlichsten Kraftwerke in die Geschichte falscher Investitionspolitik eingehen wird. "Es gibt kein Grund zum Feiern. Geld und Natur wurde verschwendet. Sauberer, ökologischer Strom hätte mit diesen Investitionsmitteln in weit höherem und wirtschaftlicherem Ausmass realisiert werden können. Durch den Bau des Prestigekraftwerks wurde eine große Chance in Oberösterreich vertan. Ein teurer und ökologisch bedenklicher Spass, den sich da der Landeshauptmann für sein Imageprofil geleistet hat", schließt Umweltsprecherin Glawischnig.

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