Kfz-Leasing ab 1. Juli teurer

Wien (OTS) - Ab 1. Juli dieses Jahres fällt für alle neu abgeschlossenen Kfz-Leasing-Verträge der bisher geltende Vorsteuerabzug, berichtet das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner neuesten Ausgabe. "Die Kfz-Reparatur wird dem Leasing-Nehmer zugeordnet, und damit wird Umsatzsteuer fällig. Die Neuregelung gilt für Leasing-Verträge ab dem 1. Juli 2000, bestehende Verträge werden nicht angetastet", erklärte Dr. Peter Quantschnigg vom Finanzministerium gegenüber GEWINN.

Kfz-Leasing wird damit teurer, denn der bisherige bis zu 17-prozentige Rabatt in der Kfz-Kaskoversicherung fällt für Leasing-Autos in Zukunft weg. Die "Verteuerung" in der Kasko bewegt sich je nach Modell zwischen 500 Schilling (bei einem Renault Twingo, Bonusstufe 9) und fast 3.000 Schilling (Mercedes E 240, Bonusstufe 9). Die Kaskoversicherung für einen geleasten VW Golf kostet ab 1. Juli rund 800 Schilling (Bonusstufe 00) mehr pro Jahr. Trotzdem, so ergab ein Vergleich des GEWINN für 18 der meistverkauften Autos des Jahres 1999, hat die Leasingfinanzierung die Nase knapp vor dem Kredit. Die Gesamtkosten für einen VW Golf IV (Kaufpreis 194.000 Schilling) liegen beim Bestbieter Raiffeisen Leasing bei 209.883 Schilling. Das günstigste Kreditangebot stammt mit Gesamtkosten in Höhe von 213.920 Schilling von der BAWAG.

Lebensversicherungen: Versprochen und gebrochen?

Der Gerling Konzern ist die Lebensversicherung, die nach zehn Jahren den höchsten Gewinn, nämlich 93.346 Schilling (bei einer Versicherungssumme von 250.000 Schilling auf zehn Jahre), an ihre Versicherungsnehmer auszahlt. Die Merkur jene, die am wenigsten, nur 47.663 Schilling, auszahlt! Die Volksfürsorge-Jupiter hat ihr zehn Jahre zuvor gegebenes Gewinn-Versprechen am meisten übertroffen. Die VJV zahlt 18.420 Schilling mehr Gewinn als prognostiziert aus. Die Winterthur zahlt gleich um 17.028 Schilling (oder 25 Prozent) weniger als versprochen aus. Das sind die Ergebnisse eines Zehn-Jahres-Lebensversicherungsvergleichs, den das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner Juni-Ausgabe bringt. Bei einem 15-Jahres-Vergleich zahlt der Gerling Konzern sowohl die höchste Summe, 157.928 Schilling, aus und übertrifft die eigene Prognose mit 29.516 Schilling auch am deutlichsten. Die geringste Gewinnausschüttung sind in diesem 15-Jahres-Vergleich die mageren 105.482 Schilling der Interunfall. Die größte Enttäuschung bescherte seinen Versicherungsnehmern die Merkur: Sie zahlte um 37.000 Schilling weniger Gewinn aus als prognostiziert.

Rechnungshof prüft Tiergarten Schönbrunn

Wie das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner Juni-Ausgabe berichtet, prüft der Rechnungshof gerade die seit 1992 ausgegliederte Tiergarten Schönbrunn GmbH (eine hundertprozentige Tochter der Republik Österreich). Ins Visier genommen wurden die bislang acht Jahre des alleinigen Geschäftsführers Helmut Pechlaner. In einem ersten Vorbericht bescheinigen die Prüfer dem 54-jährigen Zoodirektor (seinVertrag wurde gerade bis zu seinem sechzigsten Lebensjahr verlängert) zwar, die gesetzten Ziele erreicht zu haben. Einer der Kritikpunkte ist, dass unter Pechlaners Führung der mit 50 Prozent der laufenden Kosten hohe Personalaufwand nicht abgebaut wurde. Tatsächlich verdoppelten sich die Personalkosten zwischen 1992 und 1999 auf 57 Millionen Schilling, obwohl die Mitarbeiterzahl nur von 91 auf 132 stieg. Helmut Pechlaners Bilanz fällt nichtsdestotrotz positiv aus, bescheinigt auch Eigentümervertreter Wirtschaftsminister Martin Bartenstein. Die Besucherzahl stieg von 726.631 auf über 1,3 Millionen, die Eintrittserlöse von 15 auf 60 Millionen Schilling. Pechlaners größtes Verdienst ist aber zweifellos die erfolgreiche Vermarktung des Tiergartens. Insgesamt trieb Pechlaner 73 Millionen Schilling Spenden auf (alleine 18 Millionen im letzten Jahr), die für neue Attraktionen wie das gerade eröffnete Aquarium-Terrarium oder das neuestes Vorhaben Regenwaldhaus investiert wurden. Unterm Strich bilanzierte der älteste Tiergarten der Welt damit - fast - positiv:
waren es 1991 noch 25 Millionen Schilling Verlust, lag das Minus 1999 bei 5,3 Millionen Schilling.

Heißer Börsenherbst mit zwölf IPOs

Zwölf österreichische Start-up-Unternehmen aus dem Hightech-Bereich kommen in den nächsten Wochen neu an die Börse bzw. planen eine Kapitalerhöhung berichtet das Wirtschaftsmagazin GEWINN in der Juni-Ausgabe. Der Ebenseer Spieleproduzent JoWooD, der von seinem Industriegigant 750.000 Exemplare verkaufte, kommt noch im Juni. Der Börsenstart des E-Commerce-Unternehmens Blue-C auf dem Neuen Markt wurde vorerst auf Sommer verschoben. Dann steht den heimischen Anlegern aber ein heißer Börsenherbst ins Haus. Mit qbVISION (3D-Planungs- und Darstellungstools), AI Informatics, der Technologie-Tochter der VA-Tech, dem Internet-Filmstudio webfreetv, dem Web-Softwarehersteller Hyperwave, der Web-Werbeagentur Active Agent und dem Salzburger Handyserviceunternehmen planen gleich sechs Unternehmen den Börsengang. Darüber hinaus stehen noch Kapitalerhöhungen bei Y-line und Cybertron an. Noch keinen Termin gibt es für die IPOs von Lion CC und der Telekom Austria. Für 2001 sind der Finanzsoftware-Spezialist ex-it und B+S Banksysteme nur zwei von rund 20 weiteren Börsenkandidaten.

Anfangsgehälter: TU-, WU- und Fachhochschulabsolventen verdienen am besten

Eine brandaktuelle Studie des Österreichischen Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeitszentrums (ÖPWZ) über die Anfangsgehälter in Österreich sieht die Diplomingenieure der TU vor den Magistri der WU und schon knapp dahinter die Fachhochschulabsolventen. Wie das Wirtschaftsmagazin GEWINN in der Juni-Ausgabe berichtet, verdienen TU-Absolventen bei ihrem ersten Job bis zu 455.000 Schilling Jahresgehalt brutto. Nach drei bis fünf Jahren Berufspraxis klettert das Jahreseinkommen auf bis zu 566.250 Schilling. Auf dem zweiten Platz der ÖPWZ-Untersuchung liegen die Magistri der WU: Sie verdienen anfangs bis zu 441.000 Schilling, nach den ersten Jahren bis zu 547.400 Schilling. Und nur noch knapp dahinter rangieren die Absolventen der diversen heimischen Fachhochschulen: nach ihrer nur vierjährigen praxisorientierten Ausbildung kommen sie auf Anfangsgehälter in Höhe von 420.000 Schilling. Nach weniger Jahren können sie sogar auf Spitzenwerte von 560.000 Schilling jährlich klettern.

Erste Bank verkauft das Schwarze Kameel

Peter Friese, Betreiber des Schwarzen Kameel, ist endlich wieder Herr im eigenen Haus. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner neuesten Ausgabe. Um netto 44,9 Millionen Schilling kaufte er das Haus Naglergasse 6 von der Erste Bank - zurück. Denn Onkel Heinrich hatte den Friese-Familienstammsitz nach dem Zweiten Weltkrieg etwas leichtfertig an die Erste Bank verklopft.

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