ARBÖ: Bitte rechts fahren!

Wien (ARBÖ) - Viele Autofahrer werden die kommenden Wochenenden
zu Kurzurlauben nützen. Der ARBÖ appelliert deshalb an alle Autobahnbenützer, nicht grundlos links zu fahren, wenn die rechte Fahrspur frei ist. Dieses Verhalten provoziert das verbotene Rechtsüberholen. Außerdem werden dadurch die Kapazitäten unserer Autobahnen halbiert und das Staurisiko vergrößert.

Prinzipiell gilt in Österreich die Rechtsfahrordnung. Der äußerst linke Fahrstreifen ist nur zum Überholen bestimmt. ARBÖ-Verkehrsjuristin Mag. Renate Göppert: "Sobald der Verkehr es zulässt, und genügend Sicherheitsabstand vorhanden ist, muss nach rechts gewechselt werden." Stures Linksfahren kann übrigens angezeigt und bestraft werden.

Linksfahrer provozieren außerdem auch das Rechtsüberholen. Dies ist aber nach wie vor grundsätzlich verboten. "Ein Ausnahme gibt
es jedoch", so die ARBÖ-Verkehrjuristin: "Bei zähfließendem Verkehr ist ein Nebeneinanderfahren mit unterschiedlicher Geschwindigkeit gestattet. Dies gilt nicht als Überholen."

Weiters ist auf Autobahnen im Ortsgebiet die freie Wahl des Fahrstreifens und das Rechtsüberholen theoretisch erlaubt. Aber Vorsicht: Die Wiener Südosttangente gilt nicht als Stadtautobahn, da das Ortsgebiet an den Auffahrten endet, weil dort Ortstafeln stehen!

Linksfahrer, egal ob absichtlich oder unfreiwillig, provozieren eine weitere Unart auf den Autobahnen: das Drängeln. "Ein Unsitte, die nicht nur auf Österreichs Straßen Einzug gehalten hat", wissen die ARBÖ-Verkehrsjuristen zu berichten. Dabei ist es relativ einfach, den richtigen Respektabstand einzuhalten: Hier die Faustregel: Halber Tachowert in Metern, allerdings nur bei
trockener Fahrbahn und guten Sichtverhältnissen. Bei Nässe oder Nebel muss dementsprechend mehr Abstand eingehalten werden. Die ARBÖ-Verkehrsjuristin Göppert abschließend: "Der richtige Sicherheitsabstand kann ihr Leben retten, Auffahrunfälle werden dadurch vermieden."

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