"Zynisch gegenüber verkehrsgeplagten Anrainern"

LSth. Gorbach weist Keckeis-Kritik zurück

Bregenz (VLK) - Für Landesstatthalter Hubert Gorbach sind
die Aussagen des SPÖ-Klubobmannes Günther Keckeis zum S 18-Projekt völlig entbehrlich. Die auf ihn selbst gemünzte Bezeichnung "Paradebetonierer" und den Vorwurf "vorgegaukelte Entlastungsmärchen" in Bezug auf das S 18-Projekt weist
Gorbach energisch zurück. ****

"Keckeis polemische Wortwahl ist geradezu zynisch, wenn
man die Situation der Anrainer - immerhin mehrere tausend
Menschen - an den Durchzugsstraßen in Lochau, Bregenz, Hard, Fußach, Höchst und Lustenau bedenkt, die seit Jahren unter
dem zunehmenden Verkehr und den wachsenden Lärm- und Abgasbelastungen leiden", so der Landesstatthalter.

Die Entlastungswirkungen durch die S 18 sind laut Gorbach
"kein Märchen, auch wenn dies die Gegner gerne so darstellen, sondern durch die Verkehrsmodellberechnungen 1996, Paul
Widmer, belegt". Demnach kann auf etlichen vielbefahrenen
Strecken und Kreuzungen der Verkehr deutlich reduziert
werden: bei der B 190-Achbrücke zwischen Bregenz und
Lauterach um 24 Prozent, bei der B 202-Achbrücke zwischen
Bregenz und Hard um 28 Prozent, auf der B 202 in Hard um 41
Prozent, auf der B 202 in Fußach um 47 Prozent, auf der B 203
in Lustenau-Nord um 63 Prozent und auf der B 204 zwischen
Dornbirn und Lustenau um 35 Prozent.

Gorbach: "Diese Entlastungswirkung ist durch Studien
belegt, während die Kritik an diesen Tatsachen auf reinen
Annahmen bzw. auf dem Wunschdenken der Gegner basiert." Laut
den Prognoseberechnungen für 2015 wird die S 18 im Abschnitt
von der A14 bis zum Zollamt in Lustenau - einschließlich induziertem Neuverkehr - von ca 23.000 Kraftfahrzeugen pro
Tag befahren, in der anschließenden Korridorstrecke vom
Zollamt zur Staatsgrenze von etwa 12.000. "Diese Fahrzeuge
werden also aus dem niederrangigen Straßennetz abgezogen, die heutigen Durchzugsstraßen damit aber deutlich und spürbar entlastet. Müssten sich alle durch das niederrangige
Straßennetz quälen, wäre dies für die Anrainer und die Verkehrsteilnehmer eine unvorstellbare Belastung", betont
Gorbach.
(gw,nvl)

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