Keine Sorgen um Österreichs Nachwuchs-Chemiker

Fachverband der chemischen Industrie unterstützt praxisorientierten Unterricht

Wien (PWK) - Hohes fachliches Niveau und Praxisrelevanz zeichnen
die acht prämierten Chemie-Fachbereichsarbeiten von Maturanten aus Wien, Graz und Oberschützen des Schuljahres 1999/2000 aus. Die Aktion "Prämierung der Fachbereichsarbeiten" wird von der Arbeitsgruppe "Chemische Ausbildung" der Gesellschaft österreichischer Chemiker (GÖCH) mit Unterstützung des Fachverbandes der chemischen Industrie und des Verbandes der Chemielehrer Österreichs durchgeführt.

Im Rahmen eines Festaktes wurden die von der Jury ausgewählten fünf Hauptpreisträger und drei Sonderpreisträger von Maria Zadrazil, zuständig für Schülerwettbewerbe im Bildungsministerium, und Wolfgang Frank, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit im Fachverband der chemischen Industrie, sowie weiteren Sponsorenvertretern geehrt.

Neben dem fachlichen Anspruch zeichnete die 34 zur Prämierung eingereichten Arbeiten vor allem die umfassende Fächer übergreifende Bearbeitung der gewählten Themen aus. "Die Auseinandersetzung mit einem komplexen Thema aus dem vielseitigen Gebiet der Chemie prägt junge Menschen für die Zukunft. Diese Erfahrungen sind von unschätzbarem Wert", zeigte sich Frank von den Leistungen der Schüler und der Qualität der Arbeiten beeindruckt. Die Industrie biete ambitionierten Jungchemikern gute Chancen, aber auch der Beruf des Chemielehrers habe glänzende Perspektiven.

Die Prämierung der Chemie-Fachbereichsarbeiten ist nur eine von vielen Initiativen im Bildungsbereich, die der Fachverband der chemischen Industrie unterstützt, um engagierte Nachwuchskräfte für die Industrie zu fördern und die Qualität des naturwissenschaftlichen Unterrichts sicherzustellen.

Vom Hauptschul-Projektwettbewerb, über die Prämierung ausgewählter Diplomarbeiten und Dissertationen, die Ausstattung der Schulen mit Experimentiergeräten, die Förderung der Chemieolympiade bis hin zur vom Fachverband initiierten "Jugend-Partnerbörse", die auf eine Intensivierung der Kontakte zwischen schulischer Chemieausbildung und Wirtschaftspraxis abzielt, reicht die Palette. Aber auch die Förderung engagierter Lehrkräfte ist dem Fachverband ein Anliegen. Diese erfolgt u. a. durch die Unterstützung der Sommerschule, einer Lehrer-Weiterbildungsinitiative im Chemiebereich und die Verleihung des Pädagogenpreises für besondere Verdienste um den Chemieunterricht.

Auch international gehören Österreichs Chemieschüler zu den Besten. Die Polytechnische Schule Perg in Oberösterreich eroberte heuer mit dem Projekt "Chemie und Riesenmoleküle: Kunststoff" den 3. Platz beim Science Education Award des europäischen Chemieverbandes (CEFIC). Dass sich die Investition in die naturwissenschaftliche Bildung lohnt, zeigt auch die stolze Bilanz der österreichischen Teilnehmer der Chemieolympiade, die heuer bereits zum 26. Mal stattfindet: Jedes Jahr konnte zumindest eine Medaille nach Österreich geholt werden. (MH)

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