AK-Präsident Wipplinger fordert mehr Wettbewerb auf dem Mineralölmarkt

Linz (AKO) Täglich sieben Millionen Schilling kostet Österreichs Autofahrer die jüngste Benzinpreiserhöhung. Besonders betroffen sind dabei jene, die auf das Auto angewiesen sind, beispielsweise Pendler. "Die Weigerung von Wirtschaftsminister Bartenstein, regulierend einzugreifen, entlarvt ihn wieder einmal als radikalen Interessensvertreter der Ölmultis", sagte AK-Präsident Hubert Wipplinger.

"Die mittlerweile vierte Benzinpreiserhöhung innerhalb von drei Wochen ist ein radikaler Raubzug der Ölmultis, von dem in erster Linie Arbeitnehmer betroffen sind, die ihr Auto dazu brauchen, zum Arbeitsplatz zu kommen. Die Regierung unternimmt dagegen nichts, denn höhere Preise bedeuten mehr Steuern", kritisiert Wipplinger die Tatenlosigkeit von Bartenstein.

"Wenn sich Bartenstein auf die Selbstregulierung des Marktes beruft, so sei ihm in Stammbuch geschrieben, dass ebendiese beim Benzingeschäft hier nicht gegeben ist", so Wipplinger. "Mehr als 80 Prozent des heimischen Ölmarktes befinden sich in der Hand weniger großer Mineralölkonzerne, wir haben es mit einem hochgradigen Monopol zu tun." Allein die OMV besitzt 30 Prozent der Tankstellen und 65 Prozent Marktanteil.

Der Wirtschaftsminister solle dafür sorgen, dass die großen Ölkonzerne Tankstellen an Interessenten aus anderen Branchen abgeben müssen. Dies würde endlich marktgemäße Wettbewerbsbedingungen herstellen. Erfahrungen aus Frankreich beispielsweise zeigen, dass die Zerschlagung von Monopolstrukturen zum gewünschten Wettbewerb geführt hat.

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